Für die Champions League

Bobic fordert: "Jetzt jedes Spiel wie ein Finale angehen"

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic blickt optimistisch auf die nächsten Wochen. Foto: Imago

Fredi Bobic wird Eintracht Frankfurt als Sportvorstand Ende Mai verlassen. Der 49-Jährige hat ein großes Ziel: Bei den Hessen mit der erstmaligen Champions League-Qualifikation abzutreten. Der Glaube daran ist bei ihm groß.

Am Ende setzte es für Eintracht Frankfurt eine ärgerliche 1:3-Niederlage bei Bayer Leverkusen. "Es ist leider eine Niederlage, die verdient ist, weil uns diese paar Prozentpunkte gefehlt haben. Die guten Phasen waren leider ein bisschen zu wenig", analysierte Noch-Sportvorstand Fredi Bobic, der zum 1. Juni Sportboss bei Hertha BSC wird, die Auswärtspartie, die den Vorsprung auf Rang fünf, auf dem Borussia Dortmund steht, auf einen Zähler schmelzen ließ. Die noch ausbleibenden drei Spiele geht er dennoch zuversichtlich an: "Wir sollten nicht mit Angst da reingehen, sondern mit einer Vorfreude. Wir haben es in der Hand. Wir müssen jetzt jedes Spiel wie ein Finale angehen und die Punkte holen."

"Dann mal schauen, was die Konkurrenz macht"

Bobic appellierte an Mannschaft und Umfeld, die Zuversicht vor den nächsten drei Aufgaben nicht zu verlieren: "Wenn wir alle drei Spiele gewinnen, was wir können, ist es auch möglich, alle hinter uns zu lassen, die wir hinter uns lassen wollen. Der Druck wird größer, das ist klar. Das ist in der Endphase einer Saison aber immer so. Lasst uns positiv nach vorne schauen, das Spiel abhaken und gegen Mainz den ersten Dreier reinholen und dann mal schauen, was die Konkurrenz macht. Ich glaube nicht, dass die alle Spiele gewinnen." Vor allem Borussia Dortmund sitzt der Eintracht mit nur einem Punkt Abstand im Nacken, doch noch haben die Hessen es tatsächlich in der eigenen Hand.

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Benjamin Heinrich  
26.04.2021