Eintrachts Sportvorstand

Bobic: "Bin gespannt, wer mein Nachfolger wird"

Frankfurts Noch-Sportvorstand Fredi Bobic bei der Auswärtspartie in Gladbach. Foto: Imago

Fredi Bobic wird Ende Mai als Sportvorstand von Eintracht Frankfurt aufhören und zu Hertha BSC wechseln. Die Nachfolgersuche läuft bei den Hessen bereits auf Hochtouren. Bobic selbst äußerte sich nach dem 0:4 bei Borussia Mönchengladbach zur Thematik.

Unter der Woche hat sich zumindest eine Sache bei Eintracht Frankfurt geklärt: Ralf Rangnick wird nicht der Nachfolger des zu Hertha BSC wechselnden Sportvorstands Fredi Bobic. Der Noch-Sportboss der Hassen sagte nun im ZDF: "Ich bin gepannt, wer der Nachfolger wird. Da sind alle gespannt." Der 49-Jährige ist sich aber sicher: "Der Aufsichtsrat ist so besetzt, dass sie den richtigen finden werden. Da drücke ich auch die Daumen." Und Bobic stünde sogar mit Rat und Tat zur Seite: "Wenn ich gefragt werde, werde ich auch meine Meinung dazu abgeben. Im Kopf habe ich viele. Intern bin ich natürlich drin, aber ich halte mich aus dem Thema raus. Das ist das Hoheitsgebiet des Aufsichtsrats."

"Gut, dass jetzt Klarheit da war"

Dass er bis zum 31. Mai, dem Tag, an dem sein Vertrag bei den Hessen durch die Auflösung enden wird, alles für die Frankfurter geben wird, ist für Bobic selbstverständlich: "Bis dahin werde ich noch Vollgas geben, da habe ich Bock drauf. Die Jungs wissen das auch. Ich gebe alles, werde sie unterstützen und meine Geschäfte weiterführen für die Eintracht. Das gehört sich so nach fünf tollen Jahren." Die Erleichterung war beim ehemaligen Bundesligastürmer groß, dass er sich mit der Eintracht in dieser Woche auf die vorzeitige Auflösung des ursprünglich bis 2023 datierten Vertrages einigen konnte: "Für mich war gut, dass jetzt eine Klarheit da war und wir da durch waren. Ab dem 1. Juni freue ich mich dann auf eine neue Aufgabe."

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Benjamin Heinrich  
18.04.2021