Werder-Profi nennt unliebsten Gegenspieler

Bittencourt: "Gegen Rafinha musste man immer hellwach sein"

Bittencourt hat gegen Rafinha all seine Spiele verloren. Foto: Imago
Bittencourt hat gegen Rafinha all seine Spiele verloren. Foto: Imago

Leonardo Bittencourt hat im Dress von Werder Bremen unlängst ein Jubiläum begangen. Der 27-Jährige bestritt gegen Arminia Bielefeld sein 200. Spiel in der Bundesliga. Sei seinem Debüt für Borussia Dortmund im Jahr 2012 hat der Mittelfeldmann gegen zahlreiche Kontrahenten gespielt. Besonders in Erinnerung blieb da ein brasilianischer 'Giftzwerg'.

"Ich habe immer im linken oder rechten Mittelfeld gespielt, wenn ich da an Rafinha denke, der offensiv sehr stark ist, hat mir das immer Schwierigkeiten bereitet", erklärt der Werder-Profi gegenüber dem Portal Transfermarkt. "Er ist so quirlig, geht gerne auf Beinschüsse. Da musste man immer hellwach sein." Den Gegenspieler zu tunneln, das ist eigentlich die Spezialität von Bittencourt selbst. Entsprechend weiß er, wie demütigend es gerade in der Kabine sein kann, einen 'Beini' ausgehändigt zu bekommen.

"Lieber Gegner, die größer und unbeweglicher sind"

Darüber hinaus war Rafinha im Dress des FC Schalke 04 und über Jahre beim FC Bayern auch für seine robuste und bisweilen provozierende Art bekannt. Für Bittencourt aber stehen bei der Frage nach den härtesten Gegnern sportliche Aspekte im Vordergrund. "Ich hatte lieber Gegenspieler, die größer und unbeweglicher sind. Rafinha ist schon einer, wo ich gesagt habe, gegen den spiele ich nicht gerne." Dies schlägt sich auch in der Statistik wieder: Sechsmal traf der frühere Juniorennationalspieler auf Rafinha, dabei verloren seine Teams alle Partien. Gut für Bittencourt und Werder, dass der Brasilianer die Bundesliga 2019 verlassen hat.

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Lars Pollmann  
28.03.2021

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