Transfermarkt

Bis zu 9 Abgänge? Wehrle: Beim VfB "wird sich noch etwas tun"

Der Kader des VfB Stuttgart soll schrumpfen. Foto: Getty Images.
Der Kader des VfB Stuttgart soll schrumpfen. Foto: Getty Images.

Der VfB Stuttgart plant, die Kadergröße zu verringern und einigen Spielern andernorts Spielpraxis zu gewähren. Dass der Transfermarkt bisher schleppend verläuft, überrascht Sportdirektor Sven Mislintat indes nicht.

Wird über potentielle Abgänge beim VfB Stuttgart gesprochen, stehen Sasa Kalajdzic, Borna Sosa und Orel Mangala im Vordergrund. Das Trio soll dabei helfen, den laut den Stuttgarter Nachrichten angestrebten Überschuss von 20 Millionen Euro zu erwirtschaften. Der Zeitung zufolge gibt es aber noch zahlreiche andere Spieler, die die Schwaben verlassen könnten, etwa um auf Leihbasis Spielpraxis zu erhalten. Roberto Massimo, Mateo Klimowicz, Ömer Beyaz, Clinton Mola, Maxime Awoudja und Antonis Aidonis seien ebenso zu haben wie Wahid Faghir, Alou Kuol und Philipp Klement, der mit 29 Jahren allerdings zu den erfahreneren Profis gehört.

Mislintat bleibt geduldig

"Es wird sich noch etwas tun, weil wir eine Reihe von jungen Spielern haben, die Einsatzzeiten benötigen, gegebenenfalls auch in der zweiten oder dritten Liga", bestätigte Vorstandschef Alexander Wehrle die Planungen auf der Abgabenseite. Doch wie im Falle von Kalajdzic, Sosa und Mangala ist auch bei den VfB-Youngsters Geduld gefragt. Ein Umstand, der Sven Mislintat alles andere als überrascht hat. "Dass es zu diesem Zeitpunkt schon Angebote gibt, habe ich ohnehin nicht erwartet", sagte der Sportdirektor, dessen Ansicht nach es an den englischen Vereinen liegt, das viele Geld im Ausland zu investieren: "Die Engländer geben zwar viel aus, aber nur in ihrem eigenen Kreislauf und kaum extern." Bleibt dies der Fall, bleibt der Transfermarkt zäh.

Florian Bajus  
19.07.2022