Torjäger dankt Ex-Coach

Verzicht auf Torjubel? Philipp: "Bin Christian Streich und dem SC Freiburg unendlich dankbar"

Maximilian Philipp (l.) durchlief die Freiburger Schule.
Maximilian Philipp (l.) durchlief die Freiburger Schule. Foto: Imago

Maximilian Philipp stieg in Freburg zum Bundesligaprofi auf, erlebte in Dortmund ein Tief und befindet sich nun beim VfL Wolfsburg wieder im Aufwind. Vor dem Duell der "Wölfe" gegen den Sportclub richtet Maximilian Philipp nun dankende Worte an seinen früheren Förderer, Freiburg-Coach Christian Streich.

Philipp steht vor seinem 100. Einsatz in der Bundesliga - seinen ersten machte der Wolfsburger Stürmer im April 2014 noch im Trikot des SC Freiburg. Der Sportclub sei ein "ehrlicher Verein" und sehr bodenständig, lobte Philipp gegenüber dem Sportbuzzer seinen Ex-Klub. Mit vielen ehemaligen Mitstreitern pflege er noch Kontakt - und größte Dankbarkeit verspürt er gegenüber Freiburgs Trainer-Legende Christian Streich. "Herr Streich ist jemand, der junge Spieler extrem fördert, der einem viel mitgeben kann. Wenn diese Spieler dann weggehen, zu größeren Vereinen wechseln, sieht man, dass sie taktisch gar keine Probleme haben, weil Streich einem das schon beigebracht hat“, betonte Philipp.

Entscheidung über vertragliche Zukunft bis April?

Philipp fühlt sich nun beim VfL Wolfsburg wohl und hofft, dass es bis zum April eine Entscheidung über seine Zukunft gibt. Formal ist der 26-Jährige nur von Dinamo Moskau ausgeliehen, aber Wolfsburg besitzt eine Kaufoption. Mit guten Leistungen kann Philipp auch für sich persönlich weiter Werbung betreiben. Allerdings: Trifft er gegen seinen Ex-Klub Freiburg am Sonntag, dann wird er auf den obligatorischen Torjubel verzichten. Philipp: „Ich würde mich innerlich freuen, denn, wie ich schon gesagt habe, ich bin Christian Streich und dem SC Freiburg unendlich dankbar."

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Daniel Michel  
29.01.2021