Duell gegen den FC Bayern

Bilanz belegt: Zuschauereinschränkungen im Klassiker schwächen den BVB

Die Anzeigetafel verrät: Das erste Geisterspiel des BVB gegen den FC Bayern ging aus Heimsicht mit 0:1 verloren.
Die Anzeigetafel verrät: Das erste Geisterspiel des BVB gegen den FC Bayern ging aus Heimsicht mit 0:1 verloren. (Foto: Federico Gambarini/Pool via Getty Images)

Ursprünglich sollten am kommenden Samstag, wenn Borussia Dortmund auf den FC Bayern München trifft, 67.000 Zuschauer in den Signal Iduna Park Eintritt erhalten. Aufgrund neuer Einschränkungen der Politik könnte sich das aber nochmal ändern. Für einen der beiden Klubs ein klarer Nachteil.

In Sachsen wird bereits wieder vor einer Geisterkulisse gespielt, in Bayern ist bislang eine maximale Stadion-Auslastung von 25 Prozent erlaubt. Doch da könnte sich die Zahl schnell auf null senken. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) kündigte an, "bundeseinheitlich" keine Fans mehr in die Arenen reinzulassen. Sollte das nicht umgesetzt werden können, werde er einen Alleingang in Bayern anstreben.

Top-Duell drohen erneut drastische Einschränkungen

Für das Duell Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München, welches in Nordrhein-Westfalen stattfinden wird, gelten aktuell noch andere Regeln. Noch ist allerdings nicht klar, ob und wie viele Zuschauer am Samstag den "deutschen Clasico" vor Ort besuchen dürfen. Eine Entscheidung wird bis spätestens Donnerstag erwartet.

BVB bei verminderter Auslastung in Nachteil

Eins steht jedoch fest: Der BVB ist ohne ein volles Haus gegen den Rekordmeister chancenlos. Das belegt zumindest die Bilanz der vergangenen Begegnungen. Alle fünf Partien, die vor verminderter Auslastung oder vor leeren Rängen ausgetragen wurden, gingen dann den FC Bayern. Die letzten beiden Heimspiele vor voller Kulisse konnten dagegen die Schwarz-Gelben gewinnen. Sowohl in der Bundesliga (3:2) am 10. November 2018 als auch das Finale im Supercup (2:0) am 3. August 2019.

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Tom Jacob  
30.11.2021