Werder Bremen

'Besonderes' Spiel? Werner: "Keine Grundlage für Aufstellung"

Bittencourt will beim Jugendklub Cottbus natürlich die volle Distanz spielen. Foto: Getty Images
Bittencourt will beim Jugendklub Cottbus natürlich die volle Distanz spielen. Foto: Getty Images

Leonardo Bittencourt und sein Vater Franklin sind vor dem Auftakt von Werder Bremen in die Pflichtspielsaison gefragte Gesprächspartner. Im DFB-Pokal geht es für die Hanseaten am Montagabend zu Energie Cottbus, wo Familie Bittencourt tief verwurzelt ist. Der aktuelle Mittelfeldmann der Grün-Weißen steht also vor einem dieser 'besonderen' Spiele.

Dabei handelt es sich zwar um einen der fraglos am schlimmsten überstrapazierten Begriffe in der Fußball-Berichterstattung, manchmal passt er eben aber doch. Zum Beispiel bei Bittencourt, der seinem Vater bei Energie zujubelte und selbst alle Jugendabteilungen des Ost-Klubs durchlebt hat, ehe er mit zarten 17 Jahren sein Profidebüt feierte. Naturgemäß hofft der inzwischen gestandene Bundesliga-Profi, dass er an alter Wirkungsstätte von Beginn an ran darf.

"Du hast bei 30 Spielern jeden Spieltag einen ..."

"Natürlich weiß ich, dass er von dort kommt, dass er der Region und dem Verein nach wie vor sehr verbunden ist. Aber das ist jetzt keine Grundlage für eine Aufstellung", zitiert das Portal DeichStube Ole Werner diesbezüglich. "Ansonsten hast du bei 30 Spielern jeden Spieltag einen, den du spielen lässt, weil es sein Ex-Verein ist." Dennoch darf sich Bittencourt berechtigte Hoffnungen auf eine Nominierung für die Startelf machen. Denn der Deutsch-Brasilianer hat eine gute Vorbereitung hinter sich.

"Im Vergleich zur letzten Saison eine Schippe draufgelegt"

"Er ist in den Testspielen sehr präsent gewesen. Er hat da auch im Vergleich zur letzten Saison eine Schippe draufgelegt", sagt Werner. Im Endspurt der Aufstiegs-Spielzeit war Bittencourt freilich dennoch schon gesetzt. Für die Aufstellung am Montag wolle er nichts verraten, wendet sich der Werder-Coach an die Journalisten, die ihm in der Pressekonferenz lauschten. "Aber das könnt ihr euch ja selbst ausmalen ..."

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Lars Pollmann  
31.07.2022