Ärger in München

Bericht: Wegen Hudson-Odoi: "Rüffel" für Flick

Callum Hudson-Odoi stand beim FC Bayern auf dem Zettel.
Callum Hudson-Odoi stand beim FC Bayern auf dem Zettel. Foto: Getty Images

Die Transferperiode hat sich lange hingezogen und an den Nerven der Beteiligten gezerrt. Das öffentliche Loblied von Trainer Hans-Dieter Flick auf Callum Hudson-Odoi kam beim FC Bayern München nicht gut an.

Rund 24 Stunden vor dem Ende der Transferperiode gab es beim FC Bayern München gewaltige Bewegung, Marc Roca, Bouna Sarr, Eric Maxim Choupo-Moting und Douglas Costa kamen noch zum deutschen Rekordmeister. Wunschkandidat Callum Hudson-Odoi war allerdings nicht dabei.

"Rüffel" für Flick

Hans-Dieter Flick warb öffentlich um den talentierten Engländer: "Er ist eines der größten Talente auf dieser Position. Er kann außen spielen, aber auch auf der Zehn. Deshalb ist es legitim, dass wir uns mit ihm beschäftigen." Nach Informationen der TZ gab es dafür intern einen "Rüffel".

Costa statt Hudson-Odoi

Der Trainer hatte die Verhandlungsposition des FC Bayern damit verschlechtert, final scheiterte der Deal an der Höhe der Kaufpflicht, die der FC Chelsea einbauen wollte. Statt der Perspektivlösung Hudson-Odoi kam mit Costa ein routinierter Profi, der bereits von 2015 bis 2017 in München spielte.

Florian Bolker  
09.10.2020