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Bericht: UEFA plant Hilfsfonds in Milliardenhöhe für europäische Klubs

Die Champions-League-Teilnehmer könnten künftig von der UEFA entlastet werden. Foto: Imago.
Die Champions-League-Teilnehmer könnten künftig von der UEFA entlastet werden. Foto: Imago.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie stellen zahlreiche Fußballklubs vor große Herausforderungen. Auch die Vereine aus der Champions League blieben nicht verschont. Die UEFA soll daher einen Hilfsfonds für die europäischen Vereine vorbereiten.

Das berichtet die New York Times. Demnach befindet sich die UEFA angeblich seit Monaten in Gesprächen mit Banken und Private-Equity-Unternehmen. Die Höhe des Hilfsfonds belaufe sich dem Bericht zufolge auf sieben Milliarden US-Dollar, was umgerechnet 5,95 Milliarden Euro entspricht. Die Ausschüttungen sollen den Klubs helfen, die anwachsenden Schulden in Schach zu halten, heißt es.

Europapokalteilnehmer sollen entlastet werden

 

 

 

 

Zunächst sollen die Vereine entlastet werden, die an den UEFA-Vereinswettbewerben teilnehmen, so die New York Times. Die ersten Ausschüttungen würden demnach an Teilnehmer der Champions League, Europa League und der neu geschaffenen Europa Conference League gehen. Die Rückzahlung sei an die künftigen Einnahmen der Vereine durch die Teilnahme an ebendiesen Wettbewerben geknüpft.

Transfers bereiten weiter Sorgen

Weiter heißt es, die UEFA habe die Europäische Klubvereinigung (ECA) beauftragt, ihre Mitglieder bezüglich ihres Finanzbedarfs zu befragen. Dem Bericht zufolge bereiten Transferzahlungen die größte Sorge. Die Summen sind in den vergangenen Jahren sukzessive angestiegen und werden in Raten gezahlt, um einen stetigen Zahlungsfluss zu ermöglichen. Ohne Einnahmen aus Spielerverkäufen oder dem Spielbetrieb, etwa durch die Auslastung des Stadions, drohen einige Klubs möglicherweise, die Raten nicht mehr zahlen zu können. 

Florian Bajus  
19.08.2021