Erstattung der Nettogehälter von infizierten Spielern

Bericht: Mehrere Profi-Klubs haben Staatshilfe in Anspruch genommen

Der VfL Wolfsburg soll finanzielle Unterstützung beantragt haben. Foto: Imago
Der VfL Wolfsburg soll finanzielle Unterstützung beantragt haben. Foto: Imago

Die Corona-Pandemie zehrt an den Fußballklubs. Ohne Zuschauer fehlen wichtige Einnahmen, zudem fallen infizierte Spieler aufgrund der Quarantäneverordnungen in der Regel für 14 Tage aus. Einige Profi-Klubs sollen daher eine Erstattung der Spielergehälter beantragt haben, darunter der VfL Wolfsburg und Hannover 96.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, sollen Vereine aus der Bundesliga, 2. Bundesliga und der 3. Liga entsprechende Anträge auf Grundlage von Paragraph 56 des Infektionsschutzgesetzes gestellt haben. Demnach können sich Arbeitgeber die Nettogehälter von betroffenen Mitarbeitern bei angeordneter Quarantäne für maximal sechs Wochen erstatten lassen. 

Wolfsburg und Hannover warten auf Erstattung

Konkret nennt das Blatt den VfL Wolfsburg, Hannover 96, Dynamo Dresden, Erzgebirge Aue und den FSV Zwickau. So hätten die Wölfe für alle neun Profis, die sich seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr mit dem Coronavirus infiziert haben, Erstattungsanträge gestellt, bislang aber noch keine Zahlung erhalten. Selbiges gelte für Zweitligist Hannover. Die Niedersachsen sollen auf eine Summe in Höhe von 600.000 Euro hoffen.

Dresden, Aue und Zwickau erhielten Unterstützung

Dynamo Dresden habe im Mai vergangenen Jahres eine Erstattung beantragt und 200.000 Euro erhalten. Aufgrund mehrerer Corona-Fälle musste die Mannschaft nach dem Re-Start der Bundesliga und 2. Bundesliga im Mai vergangenen Jahres in Quarantäne. Unter anderem wegen der daraus resultierenden Belastung stieg Dynamo als Tabellenletzter in die 3. Liga ab. Aue und Zwickau hätten ebenfalls die beantragten Zahlungen erhalten. 

Florian Bajus  
19.03.2021

Feed