Coronafälle beim FC Bayern

Bericht: Deshalb hat Musiala mit der Impfung gezögert

Jamal Musiala erlebt eine schwierige Zeit.
Jamal Musiala erlebt eine schwierige Zeit. Foto: Imago

Der FC Bayern München hat aktuell mit Corona-Chaos im Kader zu kämpfen. Bei Jamal Musiala bringt ein kicker-Bericht nun Licht ins Dunkle.

Jamal Musiala orientierte sich laut Informationen des Fachmagazins an der offiziellen Empfehlung der Ständigen Impfkomission, kurz STIKO. Diese hatte bis zum August bei Jugendlichen unter 18 Jahren eine Impfung für nicht nötig erachtet. Trotz Volljährigkeit wäre er im Frühjahr und Sommer gemäß der Reihenfolge der Impfdringlichkeit bei den Letzten gewesen. Darüberhinaus hatte der Nationalspieler offenbar auch mit Angst und Unsicherheit zu kämpfen.

Deshalb hat auch Musiala abgewogen

Der eigene Körper ist das Kapital eines Profisportlers, weshalb genauestens abgewogen wird. Riskiert man eine Infektion, die im schilmmsten Fall Long Covid bedeuten kann? Oder ruft die Impfung Nebenwirkungen und andere Probleme hervor? Musiala erkundigte sich bei Tim Meyer, Arzt der deutschen Nationalmannschaft, und bei Roland Schmidt, Mannschaftsarzt des FC Bayern. Als die STIKO im Sommer 2021 ihre Impfempfehlung auf die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen erweiterte, dachte Musiala an eine Impfung.

Musiala nutzt nun wohl die Quarantäne

Zu diesem Zeitpunkt lief allerdings schon die aktuelle Saison. Die Impfung wäre mit einer Pause verbunden gewesen, der aufstrebende Musiala hätte im Rennen um den Stammplatz möglicherweise zurückstecken müssen. Von Meyer und seinen Kollegen gab es dem Bericht nach zuletzt ein Schreiben von DFL und DFB mit der Empfehlung zur Impfung. Demnach sollte die Weihnachtspause, die mit rund zwei Wochen kurz gehalten ist, als ein guter Moment dienen. Musiala nutzt nun wohl die Zeit in Quarantäne für die Impfung.

Florian Bolker  
25.11.2021