Vertrag bis 2022

Beraterwechsel: Jung sucht HSV-Ausweg

Jung ist beim HSV aktuell nicht erste Wahl. Foto: Focke Strangmann/Pool via Getty Images
Jung ist beim HSV aktuell nicht erste Wahl. Foto: Focke Strangmann/Pool via Getty Images

Ein jeder Trainerwechsel bringt Gewinner und Verlierer in einer Mannschaft hervor. Beim Hamburger SV gab es genügend Austausch auf der Trainerbank, Gideon Jung aber hatte seinen Platz im Team zumeist sicher. Unter Daniel Thioune sieht es anders aus, ein Abschied bleibt deshalb denkbar.

Hamburger Medien sind dabei uneins, ob der HSV dem Abwehrmann einen Wechsel nahegelegt hat, oder der 26-Jährige selbst eine neue Aufgabe sucht. Fakt ist, dass seine Aussichten unter Thioune nicht die besten sind. Sieben Minuten durfte der gebürtige Düsseldorfer in den ersten beiden Pflichtspiel nur ran. Laut des Hamburger Abendblatts hat Jung nun Konsequenzen gezogen. Er lasse sich nicht mehr von Rene Deffke beraten, erhoffe sich durch den Wechsel einen Impuls für den Transfermarkt.

HSV wäre mit Verbleib auch einverstanden

Konkrete Optionen sind allerdings nicht bekannt, wohin es Jung ziehen könnte. Das Interesse des 1.FC Nürnberg schreckte dem Vernehmen nach das Gesamtpaket ab. Der HSV erwartet laut des Lokalblatts eine Ablöse im siebenstelligen Bereich, der Defensiv-Allrounder habe zudem zuviel Gehalt gefordert. Bis 05. Oktober kann Jung in die allermeisten europäischen Ligen wechseln. Dem Bericht zufolge sähe der HSV einen Verbleib aber auch gelassen. Die Vielseitigkeit des bis 2022 unter Vertrag stehenden Profis könne noch von Wert sein, auch wenn er aktuell nicht zu den ersten Optionen von Thioune zählt.

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Lars Pollmann  
26.09.2020