Eintrachts Linksaußen

Beraterwechsel: Forciert Kostic Wechsel in die Serie A?

Bereitet Filip Kostic erneut seinen Abschied aus Frankfurt vor? Foto: Getty Images

Im Sommer noch gab es bei Eintracht Frankfurt eine regelrechte Wechselposse um Leistungsträger Filip Kostic. Der Serbe musste am Ende bleiben, trennte sich von seinem Berater und hat nun eine neue Agentur gefunden. Ein Fingerzeig für den Wechsel nach Italien?

Im vergangen Sommer wäre Filip Kostic gerne in die Serie A zu Lazio Rom gewechselt. Der 29-jährige Nationalspieler blieb Ende August gar dem Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel bei Arminia Bielefeld fern. Weil die Römer aber ein Angebot weiter unter dem Marktwert des Serben abgaben, platzte der Transfer. Anschließend trennte sich Kostic von seinem Berater Fali Ramadani (LIAN Sports) und gliederte sich wieder bei der Eintracht ein. Die Wechselgerüchte schweben aber weiter über Frankfurt.

Agentur mit Sitz in Italien und vielen Serie A-Stars

Rund zwei Monate war der Eintracht-Akteur ohne Berater, nun hat die World Soccer Agency den Linksaußen unter Vertrag genommen. Das verkündete die Agentur auf ihrem Instagram-Account. Kurios: Die von Alessandro Lucci geleitete Firma hat ihren Sitz ausgerechnet im italienischen Rom und betreut keinen einzigen Spieler aus der Bundesliga, sondern hauptsächlich Profis aus der Serie A. Darunter unter anderem Topstars wie Leonardo Bonucci, Dejan Kulusevski und Juan Cuadrado (alle Juventus Turin), Edin Dzeko (Inter Mailand) und Alessandro Florenzi (AC Mailand). 

Sommer-Wechsel wird immer wahrscheinlicher

Forciert Kostic mit der Entscheidung für die WSA einen Wechsel nach Italien? Über das Interesse von Inter Mailand wurde zuletzt berichtet, doch Sportvorstand Markus Krösche hatte gegenüber der Bild-Zeitung bereits ein Wechsel-Veto für den Winter eingelegt. Die Eintracht plant weiter mit Leistungsträger Kostic, um in der Rückrunde angreifen zu können. Doch im kommenden Sommer könnten den Verantwortlichen fast schon die Hände gebunden sein. Der Vertrag des Linksfußes läuft 2023 aus, ein Verkauf wäre fast alternativlos. Eine Verlängerung wird durch den Beraterwechsel immer unwahrscheinlicher. Die Zeichen stehen wohl vielmehr auf Abschied Richtung Italien - wenn auch womöglich erst im Sommer. 

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Benjamin Heinrich  
19.11.2021