Vertragspoker in München

Berater Zahavi bietet Alaba wohl offensiv bei PSG an

Gibt es bald den Abschiedskuss von Alaba? Foto: ROBERT MICHAEL/POOL/AFP via Getty Images
Gibt es bald den Abschiedskuss von Alaba? Foto: ROBERT MICHAEL/POOL/AFP via Getty Images

Die Vertragsverhandlungen zwischen dem FC Bayern und David Alaba sind längst ein öffentliches Thema geworden. Die Verantwortlichen haben dabei wiederholt mit Wasserstandsmeldungen geäußert, die wohl den Druck auf die Spielerseite erhöhen sollen. Berater Pini Zahavi tut das selbige nun auf seine Art.

Wie Sport Bild berichtet, bietet der israelische Star-Agent den Abwehrmann offensiv bei Paris Saint-Germain an. Klar ist, der französische Nobelklub gehört zu den wenigen Klubs auf der Welt, die ein Paket schnüren könnten, das Alaba interessiert. Sportlich ist die Ligue 1 dabei sicher nicht die reizvollste Aufgabe, ein hoher Lebensstandard in der Weltstadt Paris und monetäre Faktoren mögen das aber ausgleichen. Im Team von Thomas Tuchel wird nach dem Finalturnier der Champions League eine Planstelle frei, weil Routinier Thiago Silva keinen neuen Vertrag erhielt.

Rache für Nianzou?

Ursprünglich sollte Tanguy Nianzou wohl bei der Nachfolgeregelung ein gewichtiges Wörtchen mitreden, dann aber 'klaute' der FC Bayern das Abwehr-Juwel aus dem Nachwuchs von PSG, ohne eine Ablöse zahlen zu müssen. Die Chefs des Klubs sollen darüber nach wie vor ausnehmend erbost sein. Dass Zahavi Alaba nun womöglich für einen ablösefreien Transfer nach Paris in Stellung bringt, hat den klaren Anschein einer Verhandlungstaktik. Der Vertrag seines Schützlings läuft 2021 aus, die Bayern zeigen bisher wohl kein großes Entgegenkommen bei den Gehaltsvorstellungen des Österreichers. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge will Alaba grundsätzlich aber eigentlich schon eher beim Rekordmeister bleiben. Allenfalls der FC Barcelona oder Real Madrid, heißt es, könnten daran etwas ändern.

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Lars Pollmann  
05.08.2020