Seit einem Jahr bei den Fohlen

Bensebaini: "Hatte Angst vor Wechsel nach Gladbach"

Bensebaini fühlt sich mittlerweile wohl in Gladbach.
Bensebaini fühlt sich mittlerweile wohl in Gladbach. Foto: Getty

Ramy Bensebaini kam im Sommer 2019 vom französischen Erstligsten Stade Rennes zu Borussia Mönchengladbach. Bereits in seiner ersten Saison bei den Fohlen wusste der Linksverteidiger zu überzeugen - und das obwohl der Algerier erst einmal ein neues Land und mit der Bundesliga eine neue Liga kennenlernen musste.

"Anfangs hatte ich etwas Angst davor, weil ich es ja schon einmal erfahren habe, wie es ist, die Sprache nicht zu sprechen. Ich wusste auch, dass Deutsch sehr schwer zu erlernen ist. Und das ist es wirklich, viel verbessert hat sich noch nicht", teilte Bensebaini nun in einem Interview mit Spox mit.

"Verstehe mich mit allen gut, es läuft super hier"

Die Fohlen kontaktierten den 25-Jährigen bereits während des Afrika Cup 2019, den der Linksverteidiger mit Algerien gewann. "Das Interesse aus der Bundesliga hat mich in erster Linie aber stolz gemacht, denn es war der Beweis dafür, dass ich hart gearbeitet habe, um dorthin zu kommen. Mittlerweile kann ich sagen, dass meine Familie und ich wunderbar zurechtkommen. Ich verstehe mich mit allen gut, es läuft super hier", schwärmte der Linksfuß über das Arbeiten und Leben am Niederrhein.

"Etwas deutscher bin ich noch nicht geworden"

Auf dem Fußballplatz läuft es für Bensebaini gut - abseits davon sieht er selbst noch Steigerungspotenzial, wie er befand: "Etwas deutscher bin ich noch nicht geworden, glaube ich. Ich versuche es aber und passe mich an. Das mit der Pünktlichkeit und Striktheit war anfangs noch etwas ungewohnt. Es hat aber nicht lange gedauert, damit klarzukommen. Viel länger wird es dauern, die Sprache zu beherrschen."

In seiner Debütsaison in Gladbach stand der Verteidiger in 26 Pflichtspielen unter Trainer Marco Rose auf dem Rasen. Auch in dieser Saison wird er wieder eine wichtige Rolle spielen: In den ersten beiden Pflichtspielen dieser Saison (8:0 im DFB-Pokal gegen Oberneuland und 0:3 in der Bundesliga gegen den BVB) stand er jeweils in der Startelf.

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Adrian Kuehnel  
23.09.2020