Verloren gegen FC Bayern

Bender spricht von "sehr großer Enttäuschung" nach Pokalfinale

Lars Bender blickt auf die Europa League voraus.
Lars Bender blickt auf die Europa League voraus. Foto: Imago Images

Das verlorene DFB-Pokalfinale wiegt immer noch etwas nach in den Köpfen der Spieler von Bayer Leverkusen. Nützt nichts, weiß Lars Bender. Der Kapitän und seine Mannschaftskollegen fokussieren sich nun auf die Europa League.

Für Bayer Leverkusen ist diese besondere Saison immer noch nicht vorbei. Am 6. August wird das Rückspiel im Achtelfinale der Europa League gegen die Glasgow Rangers ausgespielt. Viel anbrennen dürfte nicht mehr, die Rheinländer hatten das Auswärts-Hinspiel mit 3:1 für sich entschieden. Lars Bender blickt voraus, aber auch zurück.

Mit neuer Energie ins Finale

"Die Enttäuschung nach dem verlorenen Pokalfinale war sehr groß", gab der Spielführer während einer Presserunde am Freitag zu. Im selben Atemzug schob er hinterher: "Aber es hilft nichts, gedanklich bei dem Spiel zu bleiben. Für die kommenden Aufgaben müssen wir jetzt neue Energie und einen neuen Glauben entwickeln."

"In einen Flow spielen"

Das Besondere an den nächsten Wochen: Ab dem Viertelfinale werden die Paarungen nur noch in einem Spiel ausgetragen. Für die Finalteilnahme müssten die Leverkusener jedenfalls nicht weit reisen, das Endspiel wird in Köln ausgetragen. "Es geht um einen Titel", klärt Bender über die Ambitionen auf, mit denen sich Bayer 04 in die letzten Aufgaben der Saison stürzt. "Wir wollen uns in einen Flow reinspielen und uns über die Spiele so weit entwickeln, dass wir in dieser Saison vielleicht noch ein Finale bestreiten können. Doch zunächst steht die Aufgabe gegen Glasgow an."

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Andre Oechsner  
24.07.2020