St. Pauli punktet seit Mitte Januar stark

Benatelli erinnert Hinspiel-Pleite vs. BTSV: "Liegen Welten dazwischen"

Nach dem Hinspiel in Braunschweig herrschte Ratlosigkeit. Foto: Imago
Nach dem Hinspiel in Braunschweig herrschte Ratlosigkeit. Foto: Imago

Der FC Sankt Pauli beschließt am Ostermontag die Runde der zweiten Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig. Mit einem Sieg gegen den Tabellen-16. würden sich die Kiezkicker wohl letzter kleiner Abstiegsängste entledigen. Damit war für Rico Benatelli und Co. nach dem Hinspiel nicht zu rechnen.

Seinerzeit verloren die Hamburger beim Aufsteiger mit 2:1, es war am 10. Spieltag die vierte Pleite am Stück. St. Pauli schien seinerzeit einer sehr schweren Saison entgegenzusteuern. "Wenn man das Hinspiel mit unseren Partien in den vergangenen Wochen vergleicht, liegen Welten dazwischen", sagt Benatelli gegenüber Vereinsmedien. Seit Mitte Januar hat sich der Schalter umgelegt, holte das Team satte 25 von 33 möglichen Punkten. Mit dem Abstieg wird St. Pauli so mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mehr zu tun bekommen.

"Wenige, die auf allen Positionen doppelt besetzt sind"

"Der Weg, den wir eingeschlagen haben, ist gut. Davon werden wir nicht abweichen. Das hat uns zuletzt stark gemacht und das sollten wir jetzt auch nicht ändern, indem wir Ziele verkünden", so Benatelli. Der 29-Jährige macht unter anderem den großen Konkurrenzkamp innerhalb der Mannschaft für den Aufschwung verantwortlich. "Keiner kann sich ausruhen, man muss immer fokussiert sein. Wenn man die zweite Liga durchgeht, findet man wenige Vereine, die auf allen Positionen mindestens doppelt gut besetzt sind." Dafür sorgten beim FC St. Pauli auch starke Winter-Transfers wie die Ausleihe von Omar Marmoush vom VfL Wolfsburg.

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Lars Pollmann  
04.04.2021

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