Im November suspendiert

Bekenntnis zum FCA: Gregoritsch "will ein wichtiger Teil der Mannschaft sein"

Gregoritsch verließ Augsburg im Winter im Unfrieden. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images
Gregoritsch verließ Augsburg im Winter im Unfrieden. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Im November 2019 hat der FC Augsburg Michael Gregoritsch wegen eines offensiv geäußerten Wechselwunschs zeitweise suspendiert. Im Winter ging es leihweise zum FC Schalke 04, wo sich der Österreicher nicht durchsetzen konnte. Zurück beim FCA ist der Nationalspieler gekommen, um zu bleiben.

"Ich will ein wichtiger Teil der Mannschaft sein und dass wir erfolgreich sind", zitiert der kicker den Angreifer. Der 26-Jährige sieht sich dabei durchaus in der Bringschuld. Er wolle "keinen Zweifel aufkommen lassen, dass ich wieder hundert Prozent geben möchte". Dazu gehört auch, dass Gregoritsch den Eklat vom Vorjahr nicht unter den Teppich kehrt. "Eine ganz, ganz schlechte Situation, die von mir ganz schlecht gelöst wurde", sagt er zu seinen Äußerungen bei der Nationalmannschaft.

"Noch im Hinterkopf, was war"

Seinerzeit echauffierte sich Gregoritsch darüber, dass der FCA ihm im Sommer einen Transfer zu Werder Bremen oder Borussia Mönchengladbach verbaut hatte, er dann aber keinen Stammplatz mehr hatte und so die EURO 2020 in Gefahr sah. Das Turnier ist verschoben, Augsburg hat einen neuen Trainer. Beginnt Gregoritsch also bei Null? Heiko Herrlich lässt noch eine kleine Grundskepsis gegenüber dem Rückkehrer durchblicken. "Natürlich hat man noch im Hinterkopf, was vor einem Jahr war. Identifikation mit den Mitspielern, mit der Mannschaft, mit dem Verein ist bei uns ein ganz wichtiges Kriterium", zitiert das Fachmagazin den Übungsleiter. Bisher sagt und tut Gregoritsch aber in der neuen Saison wohl nur das richtige.

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Lars Pollmann  
17.08.2020