Durststrecke

Beinahe 1 Milliarde ausgegeben: Barcelona wartet seit fünf Jahren auf Champions League-Titel

Antoine Griezmann und Ousmane Dembele waren Flops.
Antoine Griezmann und Ousmane Dembele waren Flops. Foto: Getty Images

Der FC Barcelona hat seit dem Champions League-Triumph 2014/15 beinahe eine (!) Milliarde Euro für Neuzugänge in die Hand genommen. Das Dilemma: Vor allem die teuersten Verpflichtungen der Vereinsgeschichte scheiterten bislang allesamt.

Als der FC Barcelona dem FC Bayern München mit 2:8 in der Champions League unterlag, da wurde endgültig sichtbar: Bei den Katalanen passt vieles nicht mehr zusammen. Die Transferpolitik seit dem letzten Triumph in der Königsklasse ist katastrophal, Top-Einkäufe gab es in den vergangenen fünf Jahren nur noch ganz vereinzelt.

Seit Januar 2016 zu viele Flops

Angefangen hat der Niedergang im Winter der Saison 2015/16 mit den Neuzugängen Arda Turan und Aleix Vidal. Aufgrund einer Transfersperre durften sie nicht schon im Sommer kommen, dauerhaft geholfen haben die 62-Millionen-Investments aber nicht. Als Knackpunkt muss aber die Spielzeit 2017/18 herhalten.

Millionenschwere Rekord-Flops

Ousmane Dembele und ein halbes Jahr später Philippe Coutinho kamen für zusammengerechnet 305 Millionen Euro von Borussia Dortmund und dem FC Liverpool. Dembele hat den Durchbruch verpasst, Coutinho wurde an den FC Bayern verliehen. Pikanterweise krönte er den historischen Sieg noch mit einem Doppelpack und einer Vorlage.

989 Millionen Euro in fünf Jahren ausgegeben

Auch beim dritten Rekordtransfer, Antoine Griezmann kam für 120 Millionen Euro von Atletico Madrid, lag der Klub bislang daneben. Immerhin ist Frenkie de Jong - 85 Millionen Euro schwer - inzwischen aufgetaut. Doch was am Ende bleibt: fünf Transferperioden, 989 Millionen Euro ausgegeben, keine Königsklasse gewonnen.

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Christopher Michel  
18.08.2020