Es brodelt in Mainz

Beierlorzer weiter Trainer in Mainz? Schröder: "Kann ich nicht bestätigen"

Der Druck auf Trainer Achim Beierlorzer wächst.
Der Druck auf Trainer Achim Beierlorzer wächst. Foto: Getty

Nach den Vorfällen bei Mainz 05 um die Degradierung von Stürmer Adam Szalai und den Trainingsstreik setzt es in der Bundesliga gegen den VfB Stuttgart eine 1:4-Pleite. Bei den Nullfünfern herrscht höchste Alarmstufe - dementsprechend fallen auch die Reaktionen aus.

"Ich werde mich dazu nicht äußern", erklärte Mainz-Mittelfeldspieler Danny Latza nach der Pleite gegen den VfB Stuttgart bei Sky bezüglich der Vorfälle unter der Woche. Ob die Niederlage am Samstag auf das Chaos der vergangenen Tage zurückzuführen ist? "Das kann zusammenhängen, muss es aber nicht", machte Keeper Robin Zentner klar und fügte an: "Wir Spieler haben uns noch nicht besprochen und ich kann nur für mich sprechen, und in meinem Kopf war es in den 90 Minuten nicht drinnen. Ich denke, dass hat die 90 Minuten auf dem Platz keinen Einfluss zu haben."

Beierlorzer geht von eigenem Verbleib aus

Trainer Achim Beierlorzer steht nach den Vorkommnissen und der einhergehenden sportlichen Krise in der Kritik, antwortete nach dem Spiel auf die Zukunftsfrage: "Die Frage muss ja kommen und ist auch absolut berechtigt, aber ich beschäftige mich damit nicht." Der 52-Jährige gehe daher auch fest davon aus, kommende Woche in der Bundesliga gegen Union (Freitag, 20:30 Uhr) auf der Mainzer Trainerbank zu sitzen: "Genau, so ist es."

Schröder: Keine Rückendeckung für den Trainer

Sportvorstand Rouven Schröder äußerte indes bezüglich der aktuellen Situation: "Es wird einiges anzusprechen geben. Wir haben heute ja auch gesehen, dass die Woche nicht spurlos an uns vorbeigeht, das ist ja klar. Dahergehend müssen wir auch die Gespräche intensivieren und dementsprechend alles auf den Tisch legen. Wir stellen uns grundsätzlich die Frage, was wir besser machen können, weil die Woche war nicht normal für Mainz 05." Ob Beierlorzer gegen Union noch im Amt sein wird, könne Schröder am Samstag "nicht bestätigen".

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Adrian Kuehnel  
26.09.2020