"Toll, dass Heldt zu seinem Trainer steht"

Beierlorzer: "Trainerwechsel macht diese Woche definitiv keinen Sinn"

Gisdol muss um seinen Job fürchten. Foto: Imago
Gisdol muss um seinen Job fürchten. Foto: Imago

Markus Gisdol bekommt eine wohl letzte Chance, seinen Job zu retten. Der Cheftrainer des 1.FC Köln ist gegen den FSV Mainz 05 zum Siegen verdammt. Die Geißböcke liegen nur noch dank des Torverhältnisses vor einem direkten Abstiegsplatz. Viele Beobachter hätten schon mit der Demission des Coachs gerechnet. Achim Beierlorzer argumentiert dagegen.

"Es macht in dieser Woche definitiv keinen Sinn den Trainer zu wechseln, nach dieser Leistung gegen Wolfsburg", so der Ex-Übungsleiter des FC im Sport1-'Doppelpass'. Gegen den designierten Champions-League-Teilnehmer hatten die Domstädter eine über weite Strecken ebenbürtige Vorstellung geliefert und letztlich durchaus unglücklich verloren. Schon vor der Länderspielpause bewies Köln bei einem 2:2 gegen Borussia Dortmund, dass es unter Gisdol noch lebt.

"Toll, dass Heldt zu seinem Trainer steht"

Beierlorzer, der in der Vorsaison nach nur 13 Spielen als Trainer der Geißböcke gehen musste, erfreut das Vertrauen der Verantwortlichen in Gisdol. "Ich finde es toll, dass Horst Heldt zu seinem Trainer steht, und das schon ganz lange." Bisher hat der Übungsleiter es stets zurückgezahlt und sich so schon aus manch schwierigen Lagen befreit. Insgesamt ist die Entwicklung aber seit längerer Zeit negativ. "Der Cut für Köln war die Corona-Pause", sagt Beierlorzer. Schon im Endspurt der Vorsaison gelang nach dem Restart im Mai kein einziger Sieg mehr.

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Lars Pollmann  
05.04.2021

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