Linksverteidiger

Beierlorzer watscht Aaron ab: "Ganz große Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit!"

Der Spanier Aaron ist beim FSV Mainz 05 derzeit nicht groß gefragt. Foto: Imago

In seiner ersten Saison in der Bundesliga war Linksverteidiger Aaron beim FSV Mainz 05 noch unumstrittener Stammspieler. Unter Trainer Achim Beierlorzer läuft es für den Spanier allerdings überhaupt nicht mehr.

Nur noch sechs Einsätze konnte Aaron für den FSV Mainz 05 in der vergangenen Rückrunde in der Bundesliga vorweisen. Der 23-jährige Linksverteidiger sucht vergeblich seine Form. In der ersten Pokalrunde schaffte er es nicht mal mehr in den Kader. Der Spanier könnte Mainz nach zwei Jahren wieder verlassen. Das Interesse aus der Heimat von Real Betis ist bereits hinterlegt. Aaron war vor zwei Jahren erst leihweise, ein Jahr später dann fest nach Mainz gewechselt. Die 05er überwiesen insgesamt rund zehn Millionen Euro an Espanyol Barcelona.

Deutliche Kritik - aber noch kein hoffnungsloser Fall

Coach Achim Beierlorzer wird gegenüber dem Kicker mit Blick auf Aaron deutlich: "Ich kann nicht in seinen Kopf reinschauen, kann nur beurteilen, was ich auf dem Trainingsplatz sehe. Ich habe ihm sehr deutlich gesagt, dass zwischen Anspruch und Wirklichkeit eine ganz große Kluft herrscht." Selten sei der Trainer so deutlich, bei Aaron allerdings hätte es sein müssen. Die Qualitäten des Defensivspielers seien unumstritten, aber "so kann ich mich auf einen Spieler nicht verlassen." Die Hoffnung aufgegeben habe Beierlorzer aber noch nicht.

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Benjamin Heinrich  
13.09.2020