1. FC Köln

Bei Tunesien-Aus: Kein Winter-Wechsel von Skhiri?

Ellyes Skhiri ist nur noch bis zum 30. Juni 2023 an den 1. FC Köln gebunden. Foto: Getty Images.
Ellyes Skhiri ist nur noch bis zum 30. Juni 2023 an den 1. FC Köln gebunden. Foto: Getty Images.

Die Zeit für eine Entscheidung in der Causa Ellyes Skhiri wird immer knapper. Aufgrund des Abschneidens von Tunesien bei der Weltmeisterschaft schwindet angeblich die Chance auf einen Abschied vom 1. FC Köln im Winter, was die Wahrscheinlichkeit eines ablösefreien Transfers nach Saisonende erhöhen würde.

In Gruppe D der Weltmeisterschaft spielt Tunesien gegen Dänemark, Australien und Frankreich. Die Nordafrikaner erarbeiteten sich zum Auftakt ein 0:0 gegen die Dänen und verloren daraufhin mit 0:1 gegen Australien, weshalb gegen den amtierenden Weltmeister ein Sieg nötig wäre, um das Achtelfinale bei einem gleichzeitigen Unentschieden zwischen Australien und Dänemark zu erreichen.

Kein Transfer nach der Weltmeisterschaft?

Die Wahrscheinlichkeit für das Ausscheiden in der Gruppenphase ist hoch, weshalb Ellyes Skhiri gegen die Equipe Tricolore womöglich die letzte Gelegenheit hat, sich auf der WM-Bühne ins Schaufenster zu spielen. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wirke ein Winter-Transfer aber bereits nach den ersten beiden Auftritten der Tunesier unwahrscheinlich, weshalb sich die Hoffnungen beim 1. FC Köln auf einen Millionen-Transfer im Januar zu zerschlagen drohen.

Mini-Chance auf Vertragsverlängerung

"Spielt Ellyes eine überragende WM, kann es sein, dass jemand kommt. Und bei unserer finanziellen Lage kann es auch sein, dass wir dann gezwungen sind, ihn zu verkaufen", sagte Cheftrainer Steffen Baumgart kürzlich über den Mittelfeldspieler, der am Geißbockheim zu den absoluten Leistungsträgern gehört. Ein ablösefreier Verlust nach Saisonende wäre ein herber finanzieller Rückschlag - doch laut Michael Reschke, der für Skhiris Berater-Agentur ICM Stellar tätig ist, besteht noch immer die Chance auf eine Vertragsverlängerung (fussball.news berichtete). 

Florian Bajus  
28.11.2022