Neuer HSV-Vertrag

Bei Nicht-Aufstieg: Ausstiegsklausel bei Reis

Reis wechselte im Juli 2021 vom FC Barcelona zum HSV. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images
Reis wechselte im Juli 2021 vom FC Barcelona zum HSV. Foto: Cathrin Mueller/Getty Images

Der HSV hat am Sonntag die Vertragsverlängerung von Ludovit Reis bis 2026 bekannt gegeben. Im neuen Kontrakt des Niederländers soll allerdings eine Klausel enthalten sein, die unter bestimmten Umständen gezogen werden könnte.

Der Wunsch des HSV ist es, mit Ludovit Reis langfristig in die Zukunft zu gehen. Den ersten Schritt haben die Rothosen mit der Vertragsverlängerung getätigt. Sportvorstand Jonas Boldt betonte: "Reis ist ein Paradebeispiel für den von uns eingeschlagenen Weg, entwicklungsfähige Spieler für uns zu gewinnen und sie in unserem System besser zu machen. Wir haben bei seiner Verpflichtung vielfältige Potenziale in seinem Spiel erkannt. Reis hat sie gemeinsam mit unserem Trainerteam nach und nach entfaltet."

"Bin hierher gekommen, um mit dem HSV in die Bundesliga aufzusteigen"

Laut Informationen der Bild-Zeitung ist im bis 2026 gültigen Arbeitspapier von Reis nun jedoch eine Ausstiegsklausel enthalten - sollte der HSV nicht in die Bundesliga aufsteigen. Gelingt den Hanseaten dagegen der Sprung ins deutsche Fußballoberhaus, ist die Klausel des 22-Jährigen wohl hinfällig. Von einem Aufstieg träumt der Mittelfeldmann jedenfalls. "Als ich zum HSV gewechselt bin, habe ich mich direkt zu Hause gefühlt. Hier kann ich mich weiterentwickeln. Ich lerne viel. Ich bin noch sehr jung und kann weiter noch viel lernen. Ich fühle mich beim HSV wirklich richtig gut. Das ist das allerwichtigste für mich", bekräftigte er und stellte klar: "Ich bin hierher gekommen, um mit dem HSV in die Bundesliga aufzusteigen. Das war immer das große Ziel für mich. Wir haben gute Chancen hochzugehen."

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Adrian Kuehnel  
07.11.2022