PSG-Star

Bei Mbappe-Transfer: Real rechnet mit Rekord-Handgeld

Mbappe würde für seine Unterschrift kräftig abkassieren. Foto: Imago
Mbappe würde für seine Unterschrift kräftig abkassieren. Foto: Imago

Real Madrid ist mit dem späten Vorhaben gescheitert, Kylian Mbappe ein Jahr vor Vertragsende von Paris Saint-Germain loszueisen. Laut Medienberichten lehnten die Franzosen dabei eine Offerte von 200 Millionen Euro ab. Nun hoffen die Königlichen auf eine Unterschrift ab dem 01. Januar 2022. Günstig wird die aber auch nicht.

Ab Neujahr darf Mbappe als dann in sechs Monaten vertragsloser Spieler jederzeit und überall einen Vertrag mit Gültigkeit ab dem 01. Juli 2022 unterschreiben. Dem Vernehmen nach will Real so schnell wie möglich Nägel mit Köpfen machen. Die Madrilenen fürchten ein Wettbieten in Sachen Gehalt, vermutlich auch ein Umdenken beim Stürmer selbst, der neben Lionel Messi und Neymar ein ziemlich gutes Leben bei PSG haben dürfte.

Ablösefrei, aber nicht umsonst

So ist wohl auch das Gebot von 200 Millionen Euro zu verstehen, das Real Madrid den erklärten Wunschspieler von Präsident Florentino Perez ohne jeden Zweifel gesichert hätte. Sollte Mbappe nun 2022 kommen, hätten die Blancos immerhin viel Geld gespart. Aber, nur weil der Stürmer ablösefrei wäre, wäre er noch lange nicht umsonst. Wie die Sportzeitung Marca berichtet, stellen sich die Verantwortlichen von Real darauf ein, dass für den französischen Weltmeister ein Rekord-Handgeld fällig wird.

Doppelt so hoch wie bei Messi?

Unter Berufung auf klubnahe Kreise und Quellen im Beraterwesen spekuliert das in Madrid erscheinende Sportblatt, Handgeld, Berater-Provisionen und Boni könnten zu einem Paket von bis zu 80 Millionen Euro anschwellen. Zum Vergleich: Bei Messi sollen zur Unterschrift seitens PSG 40 Millionen Euro geflossen sein (fussball.news berichtete). Ein wichtiger Unterschied: Für den sechsfachen Weltfußballer kam nach der Absage von Manchester City eigentlich nur Paris in Frage. Eine Verpflichtung von Jungstar Mbappe können sich hingegen viele Klubs vorstellen, sodass die Preise beinahe automatisch steigen.

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Lars Pollmann  
05.09.2021