Nürnbergs Routinier

Behrens' Kampfansage: "Muss mich im Training einfach rein hauen"

Behrens wechselte 2015 von Darmstadt nach Nürnberg.
Behrens wechselte 2015 von Darmstadt nach Nürnberg. Foto: Getty

Mittelfeld-Routinier Hanno Behrens war über die letzten Jahre hinweg unangefochtener Stammspieler beim Club. Unter Neu-Trainer Robert Klauß hat sich die Situation des 30-Jährigen allerdings geändert. Bislang stand Behrens in den ersten drei Pflichtspielen der Saison nur in 31 Minuten auf dem Spielfeld.

Aktuell spielt Hanno Behrens beim 1. FC Nürnberg nicht mehr die gewünschte Rolle. "Es war jetzt nur ein Spiel, in dem ich überhaupt nicht gespielt habe", konstatierte der zentrale Mittelfeldspieler im Interview mit der BILD. Bei der Last-Minute-Niederlage (2:3) gegen seinen Ex-Klub Darmstadt 98 durfte der 30-Jährige für eine Viertelstunde ran. Trotz Pleite war es für ihn "schön, ein paar Minuten mehr zu bekommen. Ich glaube jeder Fußballer will immer spielen und ist nicht ganz glücklich, wenn er auf der Bank sitzt."

"Das gehört zum Profifußball absolut dazu"

Dass der erfahrene Profi (182 Pflichtspiele für den 1. FC Nürnberg) unter Coach Robert Klauß derzeit nur Reservist ist, nehme er "ganz professionell" auf, und erklärte: "Ich habe die letzten fünf Jahre 160 Spiele am Stück gemacht. Wenn ich fit war, habe ich gespielt. Jetzt habe ich zwei bis drei Spiele nicht von Anfang an gespielt. Das gehört zum Profifußball absolut dazu. Da war das vorher eher die Ausnahme, dass man so viel spielt."

Behrens will kämpfen - um gegen St. Pauli mehr Minuten zu bekommen?

Behrens hat immerhin zwei Wochen in der Vorbereitung aufgrund Adduktorenproblemen aussetzen müssen, das wirkt nach: "Deswegen war es abzusehen, dass ich zu Saisonbeginn erstmal nicht von Anfang an spiele. Jetzt muss ich mich im Training einfach rein hauen, Gas geben und dann, wenn man reinkommt, auch versuchen dem Team zu helfen."

Für den Club geht es nach der Länderspielpause auswärts gegen den FC St. Pauli (Montag, 19. Oktober um 20:30 Uhr). Behrens wird bis dahin darum kämpfen, wieder im Aufgebot der ersten Elf zu stehen.

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Adrian Kuehnel  
09.10.2020