VfB-Präsidentschaftswahlen im Juli

Vogt: "Befürchte, dass manche wieder eine Kampagne starten könnten"

Claus Vogt stellt sich am 18. Juli zur Wiederwahl. Foto: Imago
Claus Vogt stellt sich am 18. Juli zur Wiederwahl. Foto: Imago

Zum Ende des vergangenen Jahres ist beim VfB Stuttgart ein Machtkampf zwischen Vereinspräsident Claus Vogt und AG-Vorstandschef Thomas Hitzlsperger entbrannt. Mit Blick auf die Präsidentschaftswahlen im Juli fürchtet Vogt erneute Unruhen.

"Ich befürchte, dass manche wieder eine Kampagne starten könnten", sagte Vogt im Interview mit der Ludwigsburger Kreiszeitung. Gleichzeitig betonte er: "Ich sehe und fühle zumindest etwas Ruhe und das ist gut für den VfB." Ende Dezember hatte Thomas Hitzlsperger den Präsidenten des VfB Stuttgart e.V. scharf kritisiert und erklärt, selbst für das Präsidentenamt kandidieren zu wollen. Gleichzeitig wollte Hitzlsperger das Amt des Vorstandsvorsitzenden der AG nicht aufgeben, wofür er von zahlreichen Anhängern kritisiert worden war.

Vogt über Datenaffäre: "Würde es jederzeit wieder so tun"

Mittlerweile haben die beiden Protagonisten ihr öffentliches Wortgefecht beendet, zudem zog Hitzlsperger seine Bewerbung für die Präsidentschaftswahlen im Januar zurück. Der 38-Jährige hatte Vogt unter anderem dafür kritisiert, dass die Aufklärung der Datenaffäre durch das Unternehmen Esecon zu "ausufernden Kosten" geführt habe. "Was die Aufklärung der Datenaffäre betrifft, würde ich es jederzeit wieder so tun, weil alles im Interesse der Mitglieder war und im Sinne von Recht und Ordnung", sagte Vogt. "Ich bedauere nur, dass wir für diese Aufklärung so lange gebraucht haben." 

Mitgliederversammlung im Juli

Vogt wurde im Dezember 2019 zum VfB-Präsidenten gewählt, die Bewerbungsunterlagen für die bevorstehenden Wahlen hat der 51-Jährige noch nicht eingereicht. Dafür sei allerdings noch bis zum 18. April Zeit, betonte er. Die Mitgliederversammlung hätte ursprünglich am 18. März stattfinden sollen, wurde zunächst allerdings auf den 28. März und anschließend auf den 18. Juli verschoben. Dann soll die Versammlung als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Florian Bajus  
30.03.2021

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