Dynamo holte schon sieben Neue

Becker wollte in Dresden "von Anfang an Aufbruchstimmung erzeugen"

Becker drückt bei Dynamo auf die Tube. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Becker drückt bei Dynamo auf die Tube. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Dynamo Dresden mag nichts unversucht lassen, um den Abstieg aus Liga zwei am Grünen Tisch noch abzuwenden. Parallel laufen die Planungen für die 3. Liga auf Hochtouren. Ralf Becker hat in seinen ersten Wochen als Sportchef bereits sieben Transfers getätigt. Er erklärt den Frühstart der Sachsen.

"Nachdem klar war, dass es einen Neuanfang gibt, wollten wir die Dinge schnell angehen. Um zu zeigen, dass wir eine gute Mannschaft zusammen bekommen und um so auch von Anfang an eine Aufbruchstimmung zu erzeugen", erklärt der Nachfolger von Ralf Minge gegenüber der Bild-Zeitung. Bei den Neuen handelt es sich weitgehend um durchaus erfahrene Profis aus der 2. und 3. Liga, denen zuzutrauen ist, bei Dynamo gleich weiterzuhelfen. Das Fundament einer guten Mannschaft sieht nicht nur Becker als gelegt an. 

"Schon gut aufgestellt"

"Wir brauchen eine gute Mischung, eine gute Kultur, einen guten Geist. Ich sehe uns an Qualitätsspielern für die 3. Liga schon gut aufgestellt", sagt der 49-Jährige. Auf der rechten Abwehrseite hofft Becker noch vor dem Trainingsauftakt in der kommenden Woche einen weiteren Neuzugang präsentieren zu können. Danach "werden wir Geduld haben und können abwarten, was in der Vorbereitung passiert". Möglich scheinen dabei Abgänge, aber Dynamo würde bei guten Gelegenheiten auch zugreifen. Vor allem die in der Rückrunde überzeugenden Stürmer Simon Makienok und Patrick Schmidt bleiben im Fokus. "Wohl wissend, dass die Chancen, sie zu halten, sehr gering sind", wie Becker allerdings zugibt.

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Lars Pollmann  
28.07.2020