Über 30 Kaderbewegungen nach dem Abstieg

Becker: "Bewusst entschieden, einen richtigen Umbruch vorzunehmen"

Becker war im Sommer ausnehmend fleißig. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images
Becker war im Sommer ausnehmend fleißig. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Kaum ein Sportchef war im Sommer so fleißig wie Ralf Becker. Der neue starke Mann von Dynamo Dresden war nach dem Abstieg der Sachsen aus der 2. Bundesliga mit über 30 Kaderbewegungen aktiv. Dahinter steckte Notwendigkeit, aber auch Methode.

"Wir hatten viele Leihspieler, dazu sind zahlreiche Verträge ausgelaufen. Wir haben uns bewusst entschieden, einen richtigen Umbruch vorzunehmen", so der 49-Jährige gegenüber der Bild-Zeitung. Auf den ersten Blick scheint der gut gelungen zu sein, wenngleich die Probe aufs Exempel erst am Montagabend im DFB-Pokal gegen den Hamburger SV beginnt. "Wir haben versucht, eine passende Mischung zu finden", sagt Becker über seinen ersten Dynamo-Kader.

"Spätestens 2022 wieder in der 2. Liga"

Dabei seien junge und hungrige Spieler im Fokus gewesen, daneben "sehr gute Drittliga-Spielern, die über Zweitliga-Erfahrung verfügen". Herausgekommen ist ein Gebilde, das sicher eine gewisse Zeit brauchen wird, um sich aneinander zu gewöhnen. Von der grundsätzlichen Qualität aber wohl zu den Favoriten auf den Aufstieg zu zählen ist. "Das Ziel ist, spätestens 2022 wieder in der 2. Liga zu sein", sagt Becker. "Wir werden aber alles dafür tun, um schon in der laufenden Saison maximalen Erfolg zu haben." Am 18. September beginnt die Mission mit einem Gastspiel beim 1.FC Kaiserslautern.

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Lars Pollmann  
08.09.2020