Neue Verhandlungsrunde

Bayern fehlen noch immer 29 Millionen Euro zu Kane-Transfer

Der Poker um Kane hält an. Foto: Getty Images
Der Poker um Kane hält an. Foto: Getty Images

Das öffentlichkeitswirksame Werben des FC Bayern um die Dienste von Torjäger Harry Kane ist am Montag in die nächste Runde gegangen. Die Verantwortlichen der Münchner reisten per Privatjet nach London, um bei den Tottenham Hotspur vorstellig zu werden. Zu einer Einigung ist es dabei noch nicht gekommen.

Wie das Portal The Athletic berichtet, liegen beide Klubs weiterhin deutlich auseinander, was ihre Vorstellungen einer angemessenen Ablöse für den Stürmer anbelangt, dessen Vertrag nach aktuellem Stand in elf Monaten ausläuft. Die Distanz, die es in den kommenden Tagen und Wochen zu überbrücken gilt, soll 25 Millionen Pfund, umgerechnet etwas mehr als 29 Millionen Euro, betragen. Wie hoch die derzeitige Zahlungsbereitschaft des deutschen Abonnement-Meisters und die Ablöseforderung von Tottenham in der Causa Kane ist, bleibt dabei offen.

Robuste Geschäftsbeziehung zwischen den Klubs

Bekanntlich war der FC Bayern mit einem ersten Gebot in kolportierter Höhe von 70 Millionen Euro zuzüglich Bonuszahlungen gescheitert. Die Kommunikationskanäle zwischen den Klubs bleiben aber offen. Wie der Bericht anmerkt, besteht eine robuste Geschäftsbeziehung zwischen den Münchnern und den Spurs. Die könnte in den kommenden Wochen aber durchaus auf die Probe gestellt werden: Bei Bayern setzen sie darauf, dass die Zusage von Kane selbst Bestand hat und mit dem Druckmittel eines drohenden ablösefreien Abschieds im Jahr 2024 bei Tottenham ein Umdenken einsetzt. Klubchef Daniel Levy gilt jedoch als einer der härtesten Verhandlungspartner im Weltfußball -- und soll eine Ablöse von 100 Millionen Pfund im Kopf haben, umgerechnet 116,6 Millionen Euro. Ob diese Investition beim FC Bayern vertretbar wäre, obwohl der Wunschspieler bereits im letzten Vertragsjahr ist, bliebe abzuwarten.

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Lars Pollmann  
01.08.2023