40-Millionen-Klausel

Bayern, BVB, Ausland, Gladbach? Volle Auswahl für Neuhaus

Großes Gezerre um Neuhaus. Foto: FABIAN BIMMER/POOL/AFP via Getty Images
Großes Gezerre um Neuhaus. Foto: FABIAN BIMMER/POOL/AFP via Getty Images

Bei Borussia Mönchengladbach brodelt die Gerüchteküche. Droht den Fohlen nach dem Abgang von Trainer Marco Rose im Sommer auch der Zerfall der Mannschaft? Max Eberl hat sich diesbezüglich zuletzt betont gelassen gezeigt. Bei Florian Neuhaus liegt die Entscheidung allein beim Spieler.

Die Ausstiegsklausel in kolportierter Höhe von 40 Millionen Euro schafft klare Fakten, wie es auch bei Rose der Fall war. Die Frage ist natürlich, ob in Corona-Zeiten ein Klub eine derartige Summe auf den Tisch legen kann und will. Und, noch wichtiger, ob Neuhaus überhaupt einen Vereinswechsel anstrebt. Einem Bericht von Sport Bild zufolge sind diese beiden Fragen noch nicht zu beantworten.

Rose würde ihn gerne mitnehmen

Demnach steht der Nationalspieler zwar weiterhin beim FC Bayern auf dem Zettel und würde auch Rose ihn gerne mit zu Borussia Dortmund nehmen. Beide Klubs aber haben auch andere Baustellen und müssten voraussichtlich Gelder generieren, um sich den Transfer leisten zu können. Beim BVB wäre zusätzlich die Frage, wie reizvoll der Wechsel für den bald immerhin schon 24-jährigen Neuhaus überhaupt wäre, vor allem im Falle einer verpassten Champions-League-Qualifikation.

Gladbach-Verbleib vorstellbar

Auch im Ausland hat sich derweil herumgesprochen, wie gut dieser Mittelfeldmann in Diensten von Gladbach bereits ist. Namentlich nicht genannte internationale Spitzenvereine sollen so auch Wechsel-Optionen für ihn bereithalten. Doch Neuhaus kann sich dem Bericht zufolge auch einen Verbleib am Niederrhein vorstellen. Sein Vertrag läuft dabei noch bis 2024. Einen kleinen Vorteil könnte es für den FC Bayern geben: Der gebürtige Oberbayer sei seit der Kindheit, wie die gesamte Familie, Fan des Rekordmeisters.

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Lars Pollmann  
17.02.2021