Nach Scheitern

Bayern-Boss zur Super League: In naher Zukunft kein neuer Anlauf

Herbert Hainer legte nochmal nach in Sachen Super League. Foto: Imago

Die geplante Super League sorgte für Furore und scheiterte doch kläglich. Herbert Hainer, Präsident des FC Bayern München, glaubt auch nicht daran, dass die Top-Klubs in Europa bald einen weiteren Versuch anstreben.

Von der SPOBIS in Düsseldorf berichtet fussball.news-Reporter Benjamin Heinrich

Der FC Bayern München war am Ende kein Teil der geplanten Super League, im Nachhinein wohl eine gute Entscheidung, weil die Pläne binnen kürzester Zeit scheiterten. "Man hat die Natur des Fußballs verkannt und die Kraft der Fans unterschätzt. Auch für mich was es überraschend, dass das Ding in drei Tagen implodiert ist", sagte Bayerns Präsident Herbert Hainer auf der SPOBIS. Dass die involvierten Klubs zeitnah einen erneuten Versuch starten, hält der Klub-Boss für ausgeschlossen: "Dafür war der Aufschlag zu hart." 

"Für uns kein tragfähiges Modell"

Einen Grund, warum auch der Präsident des FC Bayern München das Scheitern einer solchen Liga für richtig hält, nannte Hainer: "Ich finde es richtig, dass das, was wir am Fußball lieben, nicht verloren geht: Das ist der Wettbewerb, mit Auf- und Abstiegen. Die Super League wäre eine geschlossene Gesellschaft gewesen." Auch deshalb hat sich der deutsche Rekordmeister dafür entschieden, kein Teil der Super League zu werden: "Uns war klar, dass das so in Europa nicht stattfinden kann. Deshalb haben wir schnell gesagt, wir sind nicht dabei, weil es für uns kein tragfähiges Modell ist." 

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Benjamin Heinrich  
09.09.2021