Scheitert der Wechsel?

Bayer-Leihe von Hudson-Odoi wackelt wegen Kaufoption

Hudson-Odoi soll mal wieder kurz vor einem Bundesliga-Wechsel stehen. Foto: Getty Images
Hudson-Odoi soll mal wieder kurz vor einem Bundesliga-Wechsel stehen. Foto: Getty Images

Callum Hudson-Odoi stand in den vergangenen Jahren wiederholt kurz vor einem Wechsel in die Bundesliga. Nachdem der FC Bayern und Borussia Dortmund Deals mit dem FC Chelsea nicht über die Ziellinie gebracht haben, wähnte sich zuletzt Bayer Leverkusen kurz vor der Vollendung einer Leihe. Die hängt aber weiterhin in der Schwebe.

Über 20 Vereine sollen sich für den talentierten Flügelspieler interessiert haben, das Rennen machte Bayer04. Mit dieser Meldung überraschte unter der Woche der englische Ableger von Sky. Es hieß da noch, die Verhandlungen seien so weit fortgeschritten, dass der Transfer kurzfristig über die Bühne gehen könnte. Doch mit dem Start des Wochenendes ist er noch immer nicht in Sicht. Hintergrund laut eines Berichts von Sky (diesmal Deutschland): Leverkusen will sich unbedingt eine Kaufoption für Hudson-Odoi sichern.

Kaufoption von 30 Millionen Euro im Gespräch

Daran scheint Chelsea nicht das größte Interesse zu haben, in jedem Fall nicht zu Konditionen, wie sie der Werkself wohl vorschweben. Dem TV-Sender zufolge wäre eine Kaufoption in Höhe von ungefähr 30 Millionen Euro seitens der Blues vorstellbar, für Leverkusen wäre das aber wohl deutlich zu hoch gegriffen. Deshalb laufen die Verhandlungen weiter, es bleibt Zeit bis Donnerstagabend, um den Deal zu vollenden. Gelingt das nicht, wird Hudson-Odoi womöglich doch wieder bei Chelsea bleiben. Der 21-Jährige gilt als riesiges Talent, hat sich bisher aber nicht entscheidend durchgesetzt. In der laufenden Saison wartet der dreifache Nationalspieler noch auf einen Einsatz in einem Punktspiel. Der Kaufrausch der Blues unter den neuen US-amerikanischen Besitzern kommt ihm dahingehend nicht eben gelegen.

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Lars Pollmann  
26.08.2022