Schick und Wirtz

Bayer hält Stars - Rolfes: "Hier entsteht etwas großartiges"

Schick und Wirtz haben bis 2027 unterschrieben. Foto: Getty Images
Schick und Wirtz haben bis 2027 unterschrieben. Foto: Getty Images

Bayer Leverkusen hat bislang anders als etwa der FC Bayern oder Borussia Dortmund auf dem Transfermarkt noch keinen großen Kracher gelandet, der für landesweites Aufsehen sorgt. Dennoch kann sich die Werkself als ein Gewinner des Sommers fühlen, weil Patrik Schick und Florian Wirtz neue Verträge unterschrieben haben. Simon Rolfes erklärt, was das für den Klub bedeutet.

"Spieler wie Patrik und Florian brauchen zuallererst einen Verein mit Perspektive und diese sehen sie bei Bayer Leverkusen. Sonst wären sie nicht bereit gewesen, sich so lange an den Verein zu binden. Sie sehen, dass hier etwas großartiges entsteht", erklärt der Sportchef der Rheinländer gegenüber dem TV-Sender Sky. Schick unterschrieb Ende Mai bis 2027, Wirtz band sich vergangene Woche genauso lange an den Verein. Auch wenn die meisten Beobachter davon ausgehen, dass die beiden Top-Spieler früher aus Leverkusen weggehen, ist Rolfes überzeugt, dass sie "ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft für die kommenden Jahre" sein werden.

"Basis stärken und weitere Grundlagen schaffen"

Letzten Endes gehören allerdings auch Transfereinnahmen zum Geschäft. Rolfes erinnert an Kai Havertz, dessen Verkauf an den FC Chelsea der Verpflichtung von Schick vorausging. "Wichtig ist, dass wir unsere Basis stärken und weitere Grundlagen schaffen", so der Ex-Nationalspieler. Hohe Ablösen für Top-Spieler sind deshalb durchaus vorgesehen. Aktuell könnte zum Beispiel Moussa Diaby eine solche einspielen, am Franzosen sollen unter anderem Newcastle United und Paris Saint-Germain Interesse zeigen.

"Müssen irgendwann auch mal einen Top-Spieler verkaufen"

"Bei Moussa bin ich optimistisch, dass er auch in der kommenden Saison hier spielen wird", gibt sich Rolfes entspannt. "Wenn Klubs mit wahnsinnig großen finanziellen Möglichkeiten aber für so einen Spieler bieten, müssen wir irgendwann auch mal einen Top-Spieler verkaufen", hält er aber auch fest. Laut des TV-Senders liegt die Ablöseforderung bei Diaby seitens Bayer04 aber derart hoch, dass ein Abschied im Sommer 2022 als kaum vorstellbar gilt.

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Lars Pollmann  
30.06.2022