Jetzt in Australien

Baumjohann: "Schalke für immer mein Herzensverein"

Trägt Schalke 04 immer noch im Herzen: Alexander Baumjohann.
Trägt Schalke 04 immer noch im Herzen: Alexander Baumjohann. Foto: Imago Images

Obwohl Alexander Baumjohann seinem Job inzwischen in Australien nachgeht, hat er seine alte Liebe Schalke 04 nicht vergessen. Bei den Knappen spielte er bereits als Zwölfjähriger in der Jugendabteilung.

Mittlerweile haben sich im Lebenslauf von Alexander Baumjohann schon so einige Klubstationen angesammelt. In besonderer Erinnerung sind ihm bis heute seine Jahre bei Schalke 04 geblieben. "Schalke ist und bleibt für immer mein Herzensverein. Ich bin als 12-jähriger Junge zu Schalke gekommen und der Verein ist für mich wie ein Zuhause geworden", sagt Schalkes ehemalige Nummer 11 bei RevierSport.

Lehrreiche Zeit beim FC Bayern

Im Sommer 2009 wagte der heute 33-Jährige den Sprung von Borussia Mönchengladbach zum FC Bayern, dem er allerdings nur ein halbes Jahr zur Verfügung stand. Aufgrund der massiven Kaderqualität kam Baumjohann kaum zum Einsatz. Rückwirkend erachtet er diesen Transfer als "sehr lehrreiche Zeit". Im Nachgang sei er sich allerdings sicher, dass er mehr Geduld hätte aufbringen müssen.

Pokalsieg und CL-Halbfinale

Es zog ihn dann aber wenig verwunderlich wieder zurück nach Gelsenkirchen, wohin er unbedingt zurückwollte. 2011 wurde Baumjohann mit Schalke Pokalsieger und stand im Halbfinale der Champions League.  "Wir haben eine schlechte Bundesliga-Saison gespielt, aber der Einzug ins Champions-League-Halbfinale war natürlich einer der größten Erfolge des Vereins auf internationaler Ebene. Der Gewinn des DFB-Pokals war dann der krönende Abschluss", leuchten Baumjohanns Augen noch heute.

Entspanntes Leben in Sydney

Nach seinem Fortgang von Hertha BSC wurde Baumjohann zum Globetrotter, spielte in Brasilien für den Coritiba FC und Esporte Clube Vitoria, sowie in Australien für die Western Sydney Wanderers und seit Sommer vergangenen Jahres für den Sydney FC. "Das Leben hier ist ruhig und viel entspannter. Als Fußballspieler kann man sich frei bewegen und natürlich ist auch das Wetter deutlich besser als in Deutschland", sagt er.

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Andre Oechsner  
14.08.2020