Kommt noch wer?

Baumgart spricht Transferwunsch aus - Panikkäufe soll es nicht geben

Baumgart weiß, wo noch Bedarf herrschen würde. Foto: Christof Koepsel/Getty Images
Baumgart weiß, wo noch Bedarf herrschen würde. Foto: Christof Koepsel/Getty Images

Am Donnerstag um 18 Uhr schließt das Transferfenster. Geht es nach Cheftrainer Steffen Baumgart, wäre noch ein Verteidiger für den 1. FC Köln gut.

Mit Kingsley Ehizibue (Udinese Calcio) und Bright Arrey-Mbi (Hannover 96) hat der 1. FC Köln noch zwei Defensivspieler abgegeben. Die Geißböcke könnten deshalb in der Verteidiger nochmal nachrüsten. Es herrscht allerdings Zeitdruck. "Es arbeiten alle daran. Das Finden beginnt beim Suchen. Beim Suchen sind alle, das Finden haben wir noch nicht", wird Steffen Baumgart vom Express zitiert.

"Wenn wir die Innenverteidigerposition sehen, ist das schon sehr eng"

Weil Jeff Chabot (Sprunggelenks-OP), Benno Schmitz (Sprunggelenk) und Mathias Olesen (Sprunggelenks-OP) dem 1. FC Köln wochenlang fehlen, sind die Verantwortlichen zum Handeln gezwungen. "Ich vertraue auch jetzt dem Kader, der da ist. Aber wenn wir die Innenverteidigerposition sehen, ist das schon sehr eng. Da müssen wir uns Gedanken machen, wie wir das im Kader auffangen können", gab Baumgart eine Warnung ab. "Wir müssen nicht das Wolfsburg-Spiel sehen, sondern die 17 Spiele bis November."

"Der Markt ist nicht einfach"

Panikkäufe will er allerdings vermeiden. "Wir holen nichts, um etwas zu holen. Es sollte nicht nur passend sein, sondern auch helfen", betonte der Übungsleiter und fügte an: "Das klingt im ersten Moment schwierig. Wir versuchen, richtige Entscheidungen zu treffen. Alles, was du in Hektik machst, ist vielleicht nicht so passend. Der Markt ist nicht einfach. Trotzdem schauen wir und sehen, ob und was am Ende bei rauskommt."

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Adrian Kuehnel  
01.09.2022