1.FC Köln

Baumgart: "Wir sind überzeugt, dass der Kader ausreicht"

Baumgart erhebt keinen Anspruch auf Neuzugänge. Foto: Getty Images
Baumgart erhebt keinen Anspruch auf Neuzugänge. Foto: Getty Images

Der 1.FC Köln hat in den ersten Tagen des Winter-Transferfensters mit Rafael Czichos und Sava-Arangel Cestic zwei Innenverteidiger abgegeben. Ersatz will der Klub nicht holen, dafür hat er die volle Unterstützung von Steffen Baumgart.

"Ich glaube, dass kein Zuwachs nötig ist. Wir haben 24 Jungs im Kader und noch maximal 21 Spiele, wenn wir im Pokal bis ins Finale kommen. Wir sind überzeugt, dass der Kader ausreicht", zitiert der Express den Cheftrainer. An gelernten Innenverteidigern stehen nun allerdings nur noch Timo Hübers, Luca Kilian und Jorge Mere zur Verfügung, der Spanier fehlt prompt am Sonntag bei Hertha BSC. 

"Keine Spieler holen, die woanders auf der Bank sitzen"

Anstelle eines Notnagel-Transfers würde Baumgart aber auf fachfremde Kräfte setzen. "Wir werden keine Spieler holen, die woanders auf der Bank sitzen. Es dauert, bis man als Innenverteidiger in diesem System Fuß fasst", erklärt der Erfolgscoach. Kingsley Ehizibue, Jannes Horn und Benno Schmitz sind demnach Kandidaten, nötigenfalls auszuhelfen. Dennoch ist klar, dass in der Abwehr nicht mehr viel passieren darf. In anderen Mannschaftsteilen ist aber wohl vorstellbar, dass es noch zu Veränderungen kommt.

"Wir legen bei gar keinem Spieler ein Veto ein"

Die wirtschaftlichen Zwänge verbieten dem 1.FC Köln ein kategorisches 'Nein', sollte ein Spieler ein konkretes und werthaltiges Angebot anderer Klubs hervorrufen. "Wir legen bei gar keinem Spieler ein Veto ein. Ich habe immer gesagt, wenn für irgendjemanden etwas kommt, dann unterhalten wir uns", zeigt sich Baumgart offen. Im Gespräch stand zuletzt ein Abschied von Ondrej Duda nach Italien, zudem gilt Ellyes Skhiri als Kandidat, der sich beim Afrika-Cup mit Tunesien ins Schaufenster spielen könnte.

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Lars Pollmann  
08.01.2022