1. FC Köln

Baumgart: Modeste "noch lange nicht da, wo er sein könnte"

Anthony Modeste (l.) erzielte bereits zwei Tore für den 1. FC Köln. Foto: Imago.
Anthony Modeste (l.) erzielte bereits zwei Tore für den 1. FC Köln. Foto: Imago.

Anthony Modeste gehört zu den positiven Überraschungen des 1. FC Köln. Laut Steffen Baumgart liegen die Gründe für die Leistungssteigerung des Stürmers auf der Hand, allerdings habe Modeste sein Potenzial längst nicht ausgeschöpft. 

Mit zwei Toren und einer Vorlage feierte Anthony Modeste einen gelungenen Einstand in die Saison. Die bisherigen Auftritte dürften dem 33-jährigen Franzosen Mut machen, nachdem die vergangenen zwei Jahre kompliziert waren. Wie Cheftrainer Steffen Baumgart empfindet, kann Modeste aber noch mehr aus sich herauskitzeln, als er bisher gezeigt hat: "Er ist noch lange nicht da, wo er sein könnte. Er hatte in der Vergangenheit auch schon Phasen, in denen er eine höhere Sicherheit hatte und sich noch mehr Torchancen erspielt hat", sagte Baumgart gegenüber Sport1

Lange Vorbereitung als Trumpf

Allen voran wegen der intensiven Vorbereitung sei Modeste auf dem Weg der Besserung, so Baumgart: "Was in diesem Jahr anders ist: Tony hat das erste Mal seit Langem eine Vorbereitung von Anfang an mitgemacht." Andererseits sei der Angreifer "ein sehr ehrgeiziger Spieler und ich glaube, das war er auch schon vor meiner Zeit", so der 49-Jährige. 

Baumgart: "Viele Spieler werden dieses Tempo gehen können"

Der neue Cheftrainer zieht auch in Köln sein laufintensives Angriffsspiel durch, die bisherigen Eindrücke waren mit Ausnahme des DFB-Pokal-Spiels gegen Carl Zeiss Jena positiv. Auf die Frage, ob die Mannschaft diese Spielweise über die komplette Saison durchziehen könne, antwortete Baumann klipp und klar: "Ja. Und wenn nicht, kommt ein anderer Spieler rein. Da bin ich relativ straight. Wenn einer das nicht will, habe ich genug andere Jungs, die es können." Der FC verfüge über "einen sehr guten und breiten Kader", sagte Baumgart und ergänzte: "Viele unserer Spieler werden dieses Tempo gehen können."

Florian Bajus  
10.09.2021