Keine Angst vor möglichem Trainer-Karussell

Baumann: Wegen Kohfeldt-Zukunft "keine schlaflosen Nächte"

Kohfeldt steht noch bis 2023 unter Vertrag. Foto: Imago
Kohfeldt steht noch bis 2023 unter Vertrag. Foto: Imago

Im Sommer könnte es in der Bundesliga zu einem Trainer-Karussell kommen. Wenn Marco Rose von Borussia Mönchengladbach zu Borussia Dortmund wechseln sollte, hat das womöglich einen Domino-Effekt. Auch Florian Kohfeldt ist dabei zumindest ein mediales Thema. Frank Baumann aber zeigt sich unbesorgt.

Am Ende der vergangenen Saison soll der Übungsleiter von Werder Bremen zumindest kurzzeitig mit einem Engagement bei der TSG Hoffenheim geliebäugelt haben, nun könnte er bei Gladbach auf dem Zettel stehen. "Ich habe keine Angst oder schlaflosen Nächte, dass Florian Kohfeldt uns im Sommer verlässt", zitiert Sport Bild Baumann. Der Cheftrainer steht bei den Hanseaten bis 2023 unter Vertrag, darauf allein verlässt sich der Sportchef aber nicht.

"Nach wie vor große Lust"

Vielmehr setzt der Ex-Profi auch auf den ungebrochenen Hunger von Kohfeldt. "Er hat nach wie vor große Lust, bei Werder eine neue Mannschaft aufzubauen und junge Spieler zu entwickeln", erklärt Baumann. Allerdings soll Kohfeldt dem Magazin zufolge mit einigen außersportlichen Entwicklungen an der Weser unzufrieden sein. Etwa mit dem Hickhack um die Verlängerung des Vertrags von Baumann um ein Jahr.

"Intern keine Trainerdiskussion"

Fraglich ist derweil allerdings ohnehin, ob Kohfeldt mit seiner Bilanz der letzten eineinhalb Jahre Eigenwerbung für Klubs mit internationalen Ambitionen betrieben hat. Aktuell steht er mit Werder auf Platz 14, vier Zähler oberhalb der Gefahrenzone. Baumann spricht dem 38-Jährigen das totale Vertrauen aus. "Bei uns gibt es intern keine Trainerdiskussion, die wird es auch in Zukunft nicht geben." Es ist ein weiteres Pfund, das für eine Ausdehnung der Zusammenarbeit zwischen Werder Bremen und Florian Kohfeldt spricht.

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Lars Pollmann  
05.01.2021