Verhandlungen stocken

Baumann über Rashica-Wechsel: "Leipzig ist nicht ganz raus"

Die Zukunft von Werders Milot Rashica ist nach wie vor offen. Foto: Getty Images

Geht er oder bleibt er? Milot Rashicas Zukunft bei Werder Bremen ist nach wie vor offen. RB Leipzig ist weiterhin im Rennen um den Offensivspieler, die Klubs liegen bei der Ablöse aber noch ein gutes Stück auseinander.

Frank Baumann, Sportchef von Werder Bremen, bestätigte auf den klubeigenen Medien, dass RB Leipzig nach wie vor im Rennen ist um eine Verpflichtung von Milot Rashica: "Sie sind nicht ganz raus. Es ist bekanntermaßen so, dass sich Milot Leipzig gut vorstellen könnte." Der Wechsel zu den Sachsen sei laut Baumann auch "ein logischer Schritt in seiner Karriere. Dies muss man so akzeptieren." 

Noch liegen zehn Millionen Euro zwischen Werder und RB

Doch aktuell sind es vor allem die Verhandlungen zwischen den beiden Vereinen, die einem Transfer im Wege stehen: "Es ist aktuell so, dass beide Klubs für sich ein Limit gesetzt haben, diese Grenzen überschneiden sich aktuell einfach nicht." Sollte sich keine der beiden Parteien bewegen "wird der Transfer nicht zustande kommen." Die Bremer hoffen demnach auf eine Ablöse in Höhe von 25 Millionen Euro, die Leipziger bieten aktuell noch zehn Millionen weniger an Grundablöse.

Rashica-Verbleib in jedem Fall unwahrscheinlich

Ein Verbleib Rashicas sei laut Baumann allerdings nicht die "wahrscheinlichste Variante". Die Hanseaten seien aufgrund der Coronakrise vielmehr zu Verkäufen gezwungen: "Wir haben einen gewissen Druck, Erlöse zu erzielen." Der Kosovare gilt dabei als Werders "Tafelsilber", mit dem 24-Jährigen ließe sich aktuell wohl die höchste Ablösesumme erzielen. Sollte sich Rashica mit einem weiteren Klub einigen können, gehe laut Bremens Sportvorstand "die Verhandlungsrunde von Neuem los." 

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Benjamin Heinrich  
29.08.2020