Verschieben sich die Pläne um ein Jahr?

Baumann: "Nicht so, dass es Kapino unbedingt wegzieht"

Kapino hat wohl keine Optionen auf einen Nr.1-Posten in Deutschland. Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Kapino hat wohl keine Optionen auf einen Nr.1-Posten in Deutschland. Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Das vielzitierte Torhüter-Karussell in der Bundesliga hat nie so schnelle Fahrt aufgenommen, wie es zahlreiche Medienberichte suggerierten. Werder Bremen ist das beste Beispiel. Jiri Pavlenka galt monatelang als todsicherer Abgang, dann sollte Stefanos Kapino gehen. Nun deutet sich an, dass die Torhüter-Position ohne Veränderung bleibt.

Dies berichtet das Portal Deichstube. Die Wechsel-Optionen für Kapino seien demnach arg geschrumpft. Im Gespräch war er unter anderem bei Hannover 96, das sich für Michael Esser entschied, und beim Hamburger SV, wo Julian Pollersbeck aber keinen Platz macht. Auch beim SC Freiburg bietet sich dem Vernehmen nach keine Möglichkeit. Frank Baumann bestätigt, dass es auf einen Verbleib des Griechen hinauslaufen könnte. "Es ist nicht so, dass es Stefanos unbedingt wegzieht. Er fühlt sich in Bremen und in der Mannschaft sehr wohl."

Werder schließt nichts aus

Allerdings würde Werder wohl nach wie vor gerne den ein oder anderen Spieler zu Geld machen. Wie viel Ablöse für Kapino zu erzielen ist, sei dahingestellt. Offen für Gespräche bleibt der Klub. "Wenn es für alle Seiten passt, schließen wir nichts aus", formuliert Baumann. Denkbar aber scheint, dass die eigentlich von langer Hand geplante Torhüter-Rochade um ein Jahr verschoben wird. Pavlenka könnte mit einer besseren Saison wieder auf dem Markt interessant werden, Kapino ihn 2021 ersetzen. 

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Lars Pollmann  
14.08.2020