Zukunftsfragen sollen geklärt werden

Baumann kritisiert Rummenigges Gipfeltreffen

Werder-Geschäftsführer Baumann wünscht sich mehr Solidarität.
Werder-Geschäftsführer Baumann wünscht sich mehr Solidarität. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Karl Heinz-Rummenigge, Vorstandsvorsitzender des FC Bayern, lädt zum Gipfeltreffen. 14 Klubs aus der 1. Bundesliga und der HSV als einziges Mitglied aus der 2. Bundesliga sollen am Mittwoch in Frankfurt tagen, um Zukunftsfragen des deutschen Fußballs zu klären. Es gibt allerdings auch Kritik an der Veranstaltung.

Insgesamt werden Vertreter 15 deutscher Profiklubs am Mittwoch anwesend sein, wenn unter anderem über die Verteilung der TV-Gelder und die Nachfolge von DFL-Geschäftsführer Christian Seifert, der 2022 austritt, diskutiert wird. Nicht eingeladen wurden hingegen die vier Vereine aus Bundesliga um FC Augsburg, Arminia Bielefeld, 1. FSV Mainz 05 und VfB Stuttgart, die sich bereits vor Wochen bezüglich der künftigen Verteilung der TV-Gelder mit ihren Forderungen positioniert hatten.

"Hätten uns gewünscht, dass alle Bundesligisten eingeladen werden"

Zwar zählt Werder Bremen zum Teilnehmerkreis, kritisierte in Person von Frank Baumann dennoch das Krisentreffen. "In Anbetracht der aktuellen Herausforderungen und im Sinne der Solidarität hätten wir uns gewünscht, dass alle Bundesligisten eingeladen werden", teilte der Geschäftsführer von Werder Bremen dem kicker mit. Werders Rivale HSV ist übrigens als einziger Klub aus der 2. Bundesliga dabei. Dafür hatte sich Karl-Heinz Rummenigge, Boss des FC Bayern, vehement eingesetzt.

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Adrian Kuehnel  
10.11.2020