Werder setzt auf die Jugend

Baumann: "Kohfeldt ein Trainer, der junge Spieler weiterentwickeln kann"

Werders Trainer Florian Kohfeldt (r.) im Austausch mit einem seiner jungen Neuzugänge Tahith Chong (20).
Werders Trainer Florian Kohfeldt (r.) im Austausch mit einem seiner jungen Neuzugänge Tahith Chong (20). (Foto: imago)

Bei Werder Bremen soll die Jugend frischen Wind reinbringen. Und Trainer Florian Kohfeldt soll die Talente entsprechend formen - das wünscht sich Werders Sportchef Frank Baumann.

Ein Blick auf die Einkaufsliste des vergangenen Transferfensters zeigt, Werder Bremen hat mehrere Talente in den Kader der ersten Mannschaft geholt - sei es aus der eigenen Jugend oder von anderen Klubs. Das Geld, um gestandene Bundesliga-Profis zu verpflichten, fehlt bei Werder aktuell. Doch für die Arbeit mit den Youngsters hat Sportchef Baumann mit Kohfeldt genau den richtigen Coach an seiner Seite. "Er ist ein Trainer, der junge Spieler weiterentwickeln kann und Lust hat, sie besser zu machen. Wir sind überzeugt, dass da neue Werte entstehen und wir Spieler voranbringen können", so Baumann in der Bild.

Rohdiamanten, die geschliffen werden müssen

Betrachtet man das Durchschnittsalter des Kaders, hat Werder Bremen laut transfermarkt.de mit einem Schnitt von 25,3 die siebtjüngste Mannschaft in der Bundesliga. RB Leipzig (23,6 Jahre) und der VfB Stuttgart (23,8) stellen dagegen viel jüngere Kader, Union Berlin (26,9) besitzt das älteste Team. Mit Manuel Mbom (20), Tahith Chong (20), Felix Agu (21), Nick Woltemade (18) und Romano Schmid (20) hat Werder junge Hüpfer in den eigenen Reihen, die nur darauf warten, losgelassen zu werden. Mbom stand sogar in den letzten beiden Ligaspielen in der Startelf. 

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Tom Jacob  
06.10.2020