Wackelt der Sportchef im September?

Baumann: "Ich habe keine Angst vor einem neuen Aufsichtsrat"

Frank Baumann verspürt keine Angst um seinen Job. Foto: Imago.
Frank Baumann verspürt keine Angst um seinen Job. Foto: Imago.

Frank Baumann bleibt vorerst Sportchef von Werder Bremen. Wie es für den Ex-Profi nach den Wahlen des neuen Aufsichtsrats im September aussehen wird, ist jedoch offen. Nichtsdestotrotz bleibt er kämpferisch.

Mit Markus Anfang hat Frank Baumann einen neuen Cheftrainer für Werder Bremen gefunden. In den kommenden Wochen darf sich der Sportchef somit voll und ganz der Kaderplanung widmen. Zunächst stehen Spielerverkäufe auf dem Programm, um die daraus resultierenden Einnahmen in Neuzugänge investieren zu können. 

Baumann: "Ich kann nur bestmöglich meine Arbeit machen"

Wie lange Baumann, dessen Vertrag bis 2022 datiert ist, sein Amt noch ausüben darf, ist angesichts des angekündigten Rücktritts des Aufsichtsrats offen. Am fünften September wird das Gremium neu gewählt, anschließend könnte Baumanns Stuhl zu wackeln beginnen. Der 45-Jährige gibt sich kämpferisch: "Ich verspüre keine besondere Beobachtung und habe keine Angst vor einem neuen Aufsichtsrat. Ich kann nur bestmöglich meine Arbeit machen", wird Baumann von der Bild-Zeitung zitiert. Er definiere "Verantwortung so, dass man nicht vor schwierigen Situationen wegläuft, sondern sich der Kritik stellt", insofern dürfte ein Rücktritt für ihn nicht in Frage kommen.

Florian Bajus  
06.06.2021