Wegen Corona abwarten

Baumann bestätigt: Verlängerungen bei Werder auf Eis

Baumann kann aktuell keine langfristigen Verlängerungen angehen. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images
Baumann kann aktuell keine langfristigen Verlängerungen angehen. Foto: Cathrin Mueller/Bongarts/Getty Images

Werder Bremen muss womöglich noch fast fünf Wochen, bis endlich Gewissheit um die Personalie Milot Rashica herrscht. Der Kosovare soll nur für ein hohes Angebot wechseln, die Hanseaten sind eigentlich aber auf Einnahmen angewiesen. Vertragsverlängerungen sind aktuell für Frank Baumann kein Thema.

"Aufgrund unserer finanziellen Situation und der Unklarheit über die weiteren Auswirkungen durch Corona muss man abwarten. Da wird ganz kurzfristig nichts passieren, weil wir die finanzielle Situation für die nächsten Jahre noch abwarten müssen", so der Sportchef des SV Werder gegenüber der Bild-Zeitung. Es bestehe auch kein großer Handlungsdruck, weil im Kader nur zwei Verträge von Spielern von elementarer Bedeutung am Saisonende auslaufen. Und ob Niklas Moisander und Theodor Gebre Selassie überhaupt noch ein Jahr auf Bundesliga-Niveau dranhängen können, bleibt selbst abzuwarten.

2022 laufen viele Verträge aus

"Wir sollten und werden wir die Saison noch abwarten, da besteht kein kurzfristiger Druck", sagt Baumann zu den beiden Routiniers. Allerdings laufen einige Verträge im Jahr 2022 aus, sodass nach der neuen Saison eine Entscheidung zu treffen wäre und sich das Gesicht der Mannschaft durchaus nachhaltig verändern könnte. Betroffen sind nach Angaben des Portals Transfermarkt unter anderem die beiden ersten Torhüter, Jiri Pavlenka und Stefanos Kapino, aber auch etwa Ludwig Augustinsson, Marco Friedl, Davy Klaassen, Yuya Osako und Josh Sargent. Den ein oder anderen dieser Profis würde Werder Bremen sicher gerne frühzeitig an sich binden.

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Lars Pollmann  
02.09.2020