Eintracht-Eigengewächs

Barkok: "Wenn es sein muss, bin ich auch Führungsspieler"

Frankfurts Aymen Barkok will in der kommenden Saison durchstarten. Foto: Imago

Der Vertrag von Aymen Barkok läuft bei Eintracht Frankfurt nach der kommenden Saison aus. Der 23-Jährige will sich unter dem neuen Trainer Oliver Glasner für eine neue Rolle und für eine Verlängerung empfehlen.

Im Kader von Eintracht Frankfurt herrscht im offensiven Mittelfeld ein harter Konkurrenzkampf. Gemeinsam mit Amin Younes, Daichi Kamada, Ajdin Hrustic und Neuzugang Jesper Lindström streitet sich Frankfurts Eigengewächs Aymen Barkok um die Plätze. Stocken deshalb auch die Gespräche um eine Verlängerung des 2022 auslaufenden Vertrages? Die Eintracht scheint abzuwarten, wie sich Barkok unter dem neuen Trainer Oliver Glasner entwickelt. Barkok bestätigte nun, dass es aktuell keine Verhandlungen gibt, sagte aber auch: "Wenn die Eintracht auf mich zukommt, dann bin ich happy darüber. Ich fühle mich hier pudelwohl, bin Frankfurter durch und durch." 

"Würde auf jeden Fall gerne bleiben"

Seit 2013 spielt Barkok, unterbrochen von einer zweijährigen Leihe (2018 bis 2020) an Fortuna Düsseldorf, bereits für die Eintracht. Mit 23 Jahren steht er nun auch an dem Punkt, den nächsten Schritt zu gehen: "Ich will selbst Verantwortung übernehmen, durchgehen und dem Trainer zeigen, dass ich da bin. Wenn es sein muss, bin ich auch ein Führungsspieler." Unter der neuen sportlichen Führung wittert Barkok nun seine Chance: "Wir haben einen neuen Staff, einen neuen Trainer, eine neue Führung. Wir müssen uns erstmal finden." Die Gegenwart bedeutet Findungsprozess, die Zukunft dann hoffentlich Vertragsverlängerung. Seinen Wunsch erneuerte der Offensivspieler dann noch einmal in Richtung der Frankfurter Führung: "Ich würde auf jeden Fall gerne bleiben." 

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Benjamin Heinrich  
15.07.2021