Aus ist besiegelt

Barca fordert sofortigen Verkauf! Dorthin könnte Dembele nun wechseln

Dembele kam 2017 für 140 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona.
Dembele kam 2017 für 140 Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Barcelona. Foto: LLUIS GENE/AFP via Getty Images

Ousmane Dembele soll den FC Barcelona bis Ende des Januar-Transferfensters verlassen. Dies kündigt Barcas Sportchef Mateu Alemany an. Wohin, das ist noch unklar. Lukrative Optionen dürfte es jedoch geben.

Die Geduld des FC Barcelona ist am Ende. Seit Juli, so berichtete Mateu Alemany am Donnerstag, haben die Katalanen vergeblich versucht, den zum Saisonende auslaufenden Kontrakt von Ousmane Dembele zu verlängern. "Wir haben seinen Beratern mitgeteilt, dass er versuchen sollte, noch vor dem 31. Januar zu wechseln", teilte Alemany in einem von Barca veröffentlichten Videobeitrag mit. fussball.news nennt vier Wechselmöglichkeiten, die der Flügelflitzer nun haben könnte.

Newcastle United

Bei den Verhandlungen mit dem FC Barcelona war vor allem das Finanzielle ein Streitpunkt. Die Katalanen stellten dem 24-Jährigen Medienberichten zufolge unmissverständlich klar, die Offerte nicht nachzubessern. Doch Dembele pochte demnach auf eine Verlängerung, die auch seine Taschen hätte gefüllt. Klappt dies bei Barca offensichtlich nicht, könnte dafür Newcastle United mit Geldscheinen locken. Der Premier-League-Klub, der Ende 2021 von einem schwerreichen saudischen Konsortium übernommen wurde, würde mit Dembele den ersten großen Star-Transfer verkünden. Ob der Weltmeister von 2018 aber überhaupt Interesse daran hat, in England gegen den Abstieg zu spielen, ist dahingestellt.

FC Liverpool

Da hätte der Ex-Dortmunder beim FC Liverpool schon deutlich aussichtsreiche Chancen auf sportlichen Erfolg. Mit den Reds wurde der Offensivmann in der Vergangenheit schon öfter in Verbindung gebracht. Und Bedarf an einem neuen Angreifer könnte der englische Meister von 2020 ebenfalls haben. Roberto Firmino scheint die Truppe von Cheftrainer Jürgen Klopp nämlich spätestens im Sommer zu verlassen. Der Brasilianer könnte ausgerechnet zum FC Barcelona wechseln (fussball.news berichtete) - und dort auf Dembele folgen. Für letzteren böte sich sodann die Chance, fortan an der Anfield Road für Furore zu sorgen.

Paris Saint-Germain

Oder geht die Reise statt an die Anfield Road in den Prinzenpark nach Paris? Eine Rückkehr in sein Heimatland würde für Dembele vermutlich etwas Besonderes darstellen. Dort kickte er einst für Stade Rennes, ehe er 2016 zu Borussia Dortmund wechselte. Bei Paris Saint-Germain könnte der gelernte Rechtsaußen womöglich sogar noch besser verdienen als bei Newcastle United oder dem FC Liverpool - und wäre ein vermeintlich langfristiges Investment. Dembeles Nationalmannschaftskollege Kylian Mbappe scheint seinen zum Ende der Saison endenden Vertrag bei PSG derweil ebenfalls nicht zu verlängern. Den 23-jährigen Torjäger dürfte es im Sommer zu Real Madrid ziehen, sodass Dembele bereits im Januar als sein Nachfolger verpflichtet werden könnte.

Juventus Turin

Oder aber Dembele will sofort Star des Teams sein - und entscheidet sich für den Transfer zu Juventus Turin. Bei der Alten Dame wäre er nach dem Abschied von Cristiano Ronaldo 2021 gen Manchester United das neue Offensiv-Aushängeschild. Doch scheint der italienische Rekordmeister etwas seinen Glanz verloren zu haben. In der Serie A mussten die Bianconeri in der Vorsaison zusehen, wie Inter Mailand das Rennen um die Meisterschaft macht und in der laufenden Spielzeit könnte sich dasselbe wiederholen. Derzeit kämpft Juve auf Tabellenplatz fünf um die Teilnahme an der kommenden Champions League. Ob das Dembele überzeugen würde? Daneben sind die Italiener derzeit finanziell nicht auf Rosen gebettet, sodass man wirtschaftlich gegenüber den Wettbewerbern vermeintlich im Nachteil wäre. Wohin es Dembele letztlich zieht, kann damit noch abgewartet werden.

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Adrian Kuehnel  
20.01.2022