Finanzen bereiten Sorgen

Barca droht Riesenproblem: Saisonstart ohne Lewandowski & Co.?

Lewandowski (l.) und Raphinha sind zwei der neuen Barca-Stars. Foto: Ira L. Black/Getty Images
Lewandowski (l.) und Raphinha sind zwei der neuen Barca-Stars. Foto: Ira L. Black/Getty Images

Der FC Barcelona soll trotz der Aktivierungen der finanziellen Hebel Probleme haben, seine Sommer-Neuzugänge für den Spielbetrieb zu registrieren. Den Katalanen fehlt offenbar weiterhin ein hoher Geldbetrag.

Vor hohen Investitionen schreckte der FC Barcelona im bisherigen Transferfenster keineswegs zurück. Die Blaugrana verpflichtete Andreas Christensen und Franck Kessie zwar ablösefrei vom FC Chelsea respektive Milan, zahlte für Robert Lewandowski (FC Bayern), Raphinha (Leeds United) und Jules Kounde (FC Sevilla) jedoch zusammen beachtliche 153 Millionen Euro. Wie der spanische Reporter Pedro Morata beim Hörfunksender Cope behauptet, kann Barca bis dato aber nicht alle seiner Neuzugänge für den Spielbetrieb anmelden.

Es klafft ein Loch von 150 Millionen Euro

Der Grund: Zwar habe der FC Barcelona mit dem Verkauf von 25 Prozent seiner TV-Rechte an die Investmentfirma Sixth Street 517 Millionen Euro eingenommen, doch 667 wären demnach der erhoffte Wunschbetrag gewesen. Dem LaLiga-Klub sollen daher jene 150 Millionen Euro abgehen - obwohl die Blaugrana jüngst zusätzlich 24,5 Prozent seiner Anteile an den Barca Studios für 100 Millionen Euro an socios.com abtrat. Der FC Barcelona soll weiterhin auf der Suche nach Einnahmequellen sein, sonst droht hinsichtlich der getätigten Transfers möglicherweise ein Fiasko.

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Adrian Kuehnel  
04.08.2022