Angeblicher Wechselwunsch

Barca-Bosse sehen Messi unverkäuflich

Messi hat womöglich genug von Barca. Foto: MANU FERNANDEZ/POOL/AFP via Getty Images
Messi hat womöglich genug von Barca. Foto: MANU FERNANDEZ/POOL/AFP via Getty Images

Der FC Barcelona hat mit dem 2:8 gegen den FC Bayern die vielleicht schmerzhafteste Niederlage seiner jüngeren Vereinsgeschichte kassiert. Lionel Messi soll infolgedessen seinen Abschied planen. Doch die Chefs bei Barca machen keine Anstalten, den Superstar ziehen zu lassen.

Wie die spanische Sportzeitung Mundo Deportivo berichtet, ist dabei nicht ganz klar, ob der Argentinier im Zwiegespräch mit Ronald Koeman tatsächlich seinen Abschiedswunsch formuliert hat. Jedenfalls habe der Neu-Trainer seine Vorgesetzten nicht entsprechend informiert. Bislang stützen sich nahezu sämtliche Meldungen über einen möglichen Wechsel von Messi auf den Bericht des katalanischen Radiosenders RAC1. Der Klub selbst lässt die Sportzeitung aber über Mittelsmänner wissen, dass der Offensivspieler keineswegs zum Verkauf stehe.

Abschied am ehesten am Vertragsende

Vor allem Präsident Josep Bartomeu sträube sich ganz gehörig davor, den vielleicht wichtigsten Spieler der Klubhistorie abzugeben. In sportlicher, emotionaler und wirtschaftlicher Sicht gilt Messi bei Barca als absolut unersetzbar. Darum würde der entthronte spanische Meister den 33-Jährigen nur ziehen lassen, wenn es nicht anders geht: Entweder, weil er seinen Vertrag 2021 auslaufen lässt, oder, weil er mit einem Klub ankommt, der die Ausstiegsklausel bedient. Dieses Szenario ist wohl auszuschließen. Eine Summe von 700 Millionen Euro wird kein Scheich und kein Milliardär ausgeben. Inklusive Gehalt landete man bei einem mittelfristigen Kontrakt schnell in der Nähe einer Milliarde Euro.

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Lars Pollmann  
22.08.2020