Nach Torres-Transfer

Barca auf dem Vormarsch? Laporta: "Der Wiederaufstieg ist Realität"

Joan Laporta (l.) will den FC Barcelona zurück an die Weltspitze führen. Foto: Getty Images.
Joan Laporta (l.) will den FC Barcelona zurück an die Weltspitze führen. Foto: Getty Images.

Am Montag wurde Neuzugang Ferran Torres beim FC Barcelona vorgestellt. Vereinspräsident Joan Laporta sprach während der Pressekonferenz vom begonnenen Wiederaufstieg der Katalanen.

Während der Wintertransferperiode will der FC Barcelona aufrüsten. Der erste Transfer wurde bereits getätigt, für 55 Millionen Euro wechselte Ferran Torres von Manchester City nach Katalonien. Laut Vereinspräsident Joan Laporta steht die Verpflichtung des Außenbahnspielers sinnbildlich für den Wiederaufbau des spanischen Spitzenklubs, der spätestens nach der 2:8-Niederlage im Champions-League-Viertelfinale 2020 gegen den FC Bayern in eine Krise gestürzt war.

Laporta: "Barca ist weiterhin eine Referenz"

"Ich kann es sehen, der Beweis ist Ferran. Er zeigt, dass Barca weiterhin eine Referenz ist. Der Wiederaufstieg ist Realität", wird Laporta von Mundo Deportivo zitiert. Die Verantwortlichen würden daran arbeiten, "ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen. Wir haben mit Ferran begonnen, der für uns von grundlegender Bedeutung ist, und mit Xavi (Cheftrainer, d. Red.), der den Transfer von Anfang an unterstützt hat", so der Barca-Präsident, der weitere Neuzugänge andeutete: "Wir behalten den Markt im Auge, wir sind weiterhin eine Referenz auf dem Markt und wir gewinnen unser Gewicht im Weltfußball zurück. Alle großen Spieler erwägen die Möglichkeit, zu Barca zu kommen."

Investition dank Darlehen

Inwiefern der FC Barcelona in der Lage ist, weiter auf dem Transfermarkt zu investieren, ist offen. Angesichts der im Jahr 2021 verkündeten Schulden in Höhe von 1,35 Milliarden Euro wurde kritisch hinterfragt, wie der Torres-Transfer finanziert werden konnte. Nach Angaben von Spox und Goal war dies durch ein Darlehen der Investmentbank Goldman Sachs in Höhe von einer halben Milliarde Euro möglich. Ein Knackpunkt bleibt jedoch die Gehaltsobergrenze der La Liga, weshalb Torres vorerst nicht registriert werden konnte.

Florian Bajus  
03.01.2022